Archiv der Kategorie: Allgemein

Info-Brief 23.1.2023

Sehr geehrte Leser(innen)

 

Ich lade Sie hiermit herzlich ein zu einer erneuten Veranstaltung des
Forums Wissenschaft, Wirtschaft und Politik. https://f-w-p.eu/
Referieren wird Herr Prof. Dr. Robert Schlögl zum Thema:
Keine Energiewende ohne Wasserstoff

 

Donnerstag, den 26.01.2023, um 17:00 Uhr in der IHK Ludwigshafen,
67059 Ludwigshafen,
Ludwigsplatz 24


Seit Jahren gilt die Wasserstoff-Technologie als Zukunftsthema der Energiewende. Im großindustriellen Maßstab
jedoch wird die Umsetzung bis zu 15 Jahre benötigen. Damit ist sie keine schnelle Problemlösung, sondern
Zukunftsperspektive. Auch hat die geopolitische Lage die Vorzeichen deutlich verändert. Die Kostenfrage zeichnet
sich auch für Wasserstoff-Energie vor dem Hintergrund der Energiekosten in Deutschland auf Rekordniveau als
reales Hindernis ab. Wenn wir Wasserstoff nicht ausreichend und günstig hierzulande herstellen, werden wir
erneut sehr abhängig sein. Ob das alles „als Königsweg“ reicht und welche realistischen Optionen wir heute
technisch und wirtschaftlich mit Wasserstoff (H2) haben, wird uns Herr Professor Schlögl aktuell erläutern.
In einem Interview mit der “Welt”, sagte er zum Thema 100% Erneuerbare in Deutschland: “Die Grundidee der Energiewende, dass wir in Deutschland energieautark sein wollen, ist absolut unsinnig. Das ist allein von den Größenordnungen her schlicht unmöglich. Wir importieren heute 80 Prozent unserer Energie aus dem Ausland und das wird sich voraussichtlich in Zukunft nicht wesentlich ändern. Also müssen wir erneuerbare Energien in eine transportierbare Form bringen. Sie müssen global handelbar sein, damit es hierzulande und weltweit eine CO2-neutrale Zukunft geben kann. Neue Stromtrassen sind alleine jedenfalls nicht die Lösung.”
Er warnt,“warnt, dass wir mit den derzeitigen Weichenstellungen bei der Energiewende scheitern werden.”
Prof. Dr. Robert Schlögl ist Chemieprofessor am Fritz-Haber-Institut der Max-Planck-Gesellschaft (Berlin) und
Gründungsdirektor des Max-Planck-Instituts für Chemische Energiekonversion in Mülheim.

Sein bekanntester Artikel”So geht Co2″kann man unter diesem Link nachlesen.
https://mannheim-windkraft.de/wp-9cc2f-content/uploads/2023/01/So-geht-CO2-neutral-Die-Welt.pdf

Andreas Kostarellos
Andersenstr.17
68259 Mannheim

Tel 0157 3441 3691

www.mannheim-windkraft.de

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Info-Brief 9.1.2023

Sehr geehrte Leser(innen)

Die Energiewende muß vernünftig werden – sonst zerstört sie unsere Lebensgrundlagen in kürzester Zeit
(Ausschnitt Energiewende, Dezember 2022 Ifo-Institut)

Wenn Sie Verantwortung fühlen für das Klima und unser Land, sollten Sie sich diesen Filmausschnitt anschauen. ………Der ganze Film:
https://www.youtube.com/watch?v=x9d-B3jlFP4

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Manchmal muß es “Bild”sein  19.12.2022 

Bundeswirtschafts- und Energieminister Robert Habeck (53, Grüne) will EU-weit den Windkraft-Turbo einlegen! In Brüssel will er mit seinen “EU-Energie-Kollegen” dafür den Grundstein legen.

“Ausgerechnet die natürlichen Verbündeten der Grünen, die Naturschutzverbände (Nabu, BUND, Grüne Liga, Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, Naturfreunde) zerlegen in einer Stellungnahme zu Windkraftplänen in Brandenburg den Windkraftkurs der Bundesregierung.”

“Die habe „eine Energiewende beschlossen, die in der Hauptsache auf den Komponenten Solar- und Windenergie basiert, und hier vorrangig auf der Windenergie“. (Naturschutzverbände

Die Konzentration auf Wind- und Solarenergie sei „ein Sackgassenmodell“, gefährdete Tierarten würden „bedroht“, „sensible Waldflächen“ geopfert, selbst UNESCO-Reservate wie etwa das Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin (Nord-Brandenburg) gefährdet!” ………….Mehr lesen:
https://www.bild.de/politik/inland/politik-inland/naturschutz-lobby-zerlegt-habecks-windkraft-plan-ausgerechnet-82293092.bild.html?wtmc=fb.shr&t_ref=https%3A%2F%2Fl.facebook.com%2F&fbclid=IwAR0MuD8GVJutJZ1kb782xR9nhTzMKtY95IL4gk4mqGUMbwBiWA60CokRZSE
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Wochenlang kaum Wind, kaum Sonne aber 69 Gigawatt Last (Im Netz bereitgestellter Strom).  Da müssen 60 Gigawatt durch Kohle und Gas erzeugt werden. Selbst bei einer Verdoppelung der Erneuerbaren kommt auch nicht mehr rüber………………Mehr hören:
https://www.n-tv.de/mediathek/videos/wirtschaft/Was-die-Dunkelflaute-fuer-Deutschland-bedeutet-article23756907.html

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CCS gehört schon lange zu den Empfehlungen des IPCC neben dem Ausbau der Erneuerbaren Energien, der Kernenergie und dem Aufforsten.

Neue Forschung bei der CO2-Abscheidung (CCS)

Seit einigen Jahren gibt es für Deutschland eine große Möglichkeit klimafreundlich und relativ unabhängig seine Energie selbst mit Kohlekraft zu sichern.

Eine neue Möglichkeit zur CO2 Abspaltung bei feuchtem Rauchgas aus Kohlekraftwerken , “Carbon capture”  ist die Membranfilterung.  Die ganze Welt beteiligt sich an der Forschung . Dies ist für Deutschland von allergrößter Bedeutung. Wir besitzen Kohle, wir besitzen Kohlekraftwerke und sie müssen sowieso noch lange laufen, wie wir gerade sehen. Doch was machen wir mit dem CO2?

Auch die intensive Landwirtschaft könnte CO2 in großen Mengen gebrauchen

Steigt  der CO2-Gehalt in einem Gewächshaus, so wirkt dies quasi wie eine Düngung. Eine CO2-Düngung verschafft dem Unterglasanbau also aufgrund des höheren Ertrags einen enormen Wettbewerbsvorteil. durch ganzjährigen Anbau gegenüber dem Freilandanbau. Weitere Vorteile sind eine verbesserte Produktqualität durch raschere Wurzelbildung, kompakteren Wuchs, kräftiges Blattgrün frühe Blütenbildung, kaum Schädlinge.  Diese Form der Düngung hat sich bereits beim Anbau von Tomaten, Gurken, Erdbeeren oder Blumen wie Rosen, Gerbera und Orchideen bewährt.

CO2 für „Mega-Treibhaus“ in Neurath

So eine zusätzliche CO2-Zufuhr kommt beispielsweise im 11 Hektar großen Treibhaus für Tomaten in Neurath im Rhein-Kreis Neuss zum Einsatz. Auf dieser riesigen Fläche wachsen rund 380.000 Tomatenpflanzen, die bis zu 6.000 Tonnen Tomaten liefern. Das benachbarte Kraftwerk versorgt den Komplex mit Wärme, Air Liquide liefert für ein optimales Wachstum jährlich bis zu 3.000 Tonnen CO2. Das CO2 stammt von dem nahe gelegenen Kohlekraftwerk. Die klimatischen Bedingungen im Gewächshaus werden mit modernster Computertechnologie an die Bedürfnisse der Tomaten angepasst. Überschusswasser aus der Bewässerung der Tomaten-Pflanzen wird aufgefangen, mit UV-Licht entkeimt und erneut für die Bewässerung genutzt. Dadurch werden Einträge von Dünger in das Grundwasser vermieden. Die Gemüseanbauern bräuchten in der Vorderpfalz nicht mehr die riesigen Grundwassermengen zur Bewässerung der Felder, aus dem Boden zu pumpen.

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“Der Tagesspiegel” schreibt
“Dass der europäische Emissionshandel (ETS)und die nationale CO2-Bepreisung (nEHS) effektiv zum Klimaschutz beitragen, lässt sich schon mit harten Zahlen nachweisen. Nebenbei spülen beide auch kräftig Geld in die Staatskasse. Florence Schulz erklärt, wie es zu dem Einnahmerekord (13 Milliarden) im vergangenen Jahr(2022) kam und welche Schlüsse sich daraus ziehen lassen.”
Der einzige Schluß den ich daraus ziehen kann, ist der, daß es noch keine Regierung gab, die ihren Bürgern so dreist das Geld aus der Tasche gezogen hat. Bei 100% Preissteigerung auf Energie auch noch Co2 zu besteuern, ist skandalös. (meinen Aufkleber darf man benutzen und weiterverbreiten)

Andreas Kostarellos
Andersenstr.17
68259 Mannheim

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Info-Brief 29.11.2022

Liebe interessierte Leser(innen)

 


https://www.nzz.ch/visuals/windkraft-in-deutschland-grosse-versprechen-kleine-ertraege-ld.1710681

Die Neue Züricher Zeitung untersuchte die deutschen Standorte für Windkraftanlagen. Vor allem für Süddeutschland waren die Ergebnisse katastrophal.

Vor 5 Jahren wurde jede Transparenz abgeschafft

Peinlich genug, dass ausländische Medien erst auf diese autokratischen Missstände hinweisen müssen. Ungefähr bis 2017 konnten Sie im Internet, bei den Netzbetreibern, die Postleitzahl des Windparks eingeben und erhielten die Anzahl der geleisteten Kilowattstunden. So konnte der Volkswirt Pilgram und Kollegen, die Standortqualität einzelner Windräder errechnen.
https://mannheim-windkraft.de/wp-9cc2f-content/uploads/2021/07/Chancen-und-Risiken-kommunaler-Windfarmen3.pdf
Pilgram fertigte eine Studie, nach der über 60% aller rheinland-pfälzischen Windparks zum Konkurs verurteilt waren. Die Blamage war groß. Ein Film berichtet darüber.
https://mannheim-windkraft.de/windkraft-dahin-wo-wind-ist/

Es war der letzte kritische Film des SWR. Seitdem läßt man Windkraftkitiker nicht mehr zu Wort kommen. Der Leiter der Landesschau ( Verhayen) wurde von seinem Posten verdrängt.

In Süddeutschland ist mit Windkraft keine klimafreundliche Stromversorgung möglich!

Durch den weiteren Ausbau der Windkraft, entstehen einerseitsriesige Mangelsituationen bei Windflauten und an windreichen Tagen riesige Stromerüberschüsse die einfach vernichtet werden müssen. Speicherung in großen Mengen ist zu teuer.(Prof. Wesslow)

Da es keine Speichermöglichkeiten für große Strommengen gibt, muß die fehlende Kapazität der Windkraft mit Gaskraft ersetzt werden. so beschlossen im Januar 2022. Als erster Schritt wurden 40 Gaskraftwerke beschlossen, die nur als Ergänzung der Windkraft fungieren sollen.
Die Ergänzung der Windkraft mit Gaskraft beträgt in Süddeutschland mindestens 80%.
100% erneuerbar ist etws ganz anderes.
Diese Gaskraftwerke sollen auch nicht rund um die Uhr laufen, sie arbeiten in den windarmen Zeiten, eng gekoppelt mit den Windrädern, demnach meistens. Würden Kohle-und Atomkraftwerke abgeschaltet, müßte letztlich der gesamte Strombedarf zu 100% mit Gas abgesichert werden(Prof. Wesslow). Das wären zum heutigen Zeitpuntt 80 Gigawatt bereitgestellter Strom. mit 250 Gaskraftwerke in der Größe von Biblis. Diese Kraftwerken haben infolge ihrer unterschiedlichen Funktionsweise auch keine Abwärmenutzung. Sie blasen 600 Grad Abwärme in den Himmel. Bei diesem Szenario, können Sie davon ausgehen, dass kein Gramm Co2 eingespart werden kann. So viel zu unserer „Energiewende“.

Nun ist aber erst einmal das Gas abhanden gekommen. Durch den Wegfall von Nord-Stream2 ist auch die deutsche Energiewende am Ende. Das superteure LNG-Gas wird  nicht ausreichend vorhanden sein und wird zuerst zum Heizen und für industrielle Zwecke benötigt . Erst danach kann es zur Stromerzeugung mit Gas kommen, mit riesigen Mengen von Gas. Allein deshalb muß der Windkraftausbau still stehen. Ansonsten gehen die Kosten für die Regulierung des Zappelstroms durch die Decke. Sie betragen dieses Jahr schon 2,5 Milliarden.

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Ein Klimaforscher warnt vor Übertreibungen

Jochem Marotzke ist Direktor und Wissenschaftliches Mitglied am Max-Planck-Institut für Meteorologie, Hamburg.

Brisante Äussserungen von Jochem Marotzke entstanden in in einem Interview mit der «Südwest-Presse»

Er sei «zu hundert Prozent» überzeugt, dass die Wissenschaft in Sachen Klimawandel gemässigter kommunizieren müsse, sagt Marotzke. «Mir ist natürlich klar, warum manche Kollege*innen gerne Worst-CaseSzenarien beschwören. Sie denken, wenn sie nicht deutlich genug sind, werden sie nicht wahrgenommen, was ja leider auch stimmt.»

Der Deutsche Jochem Marotzke gehört zum innersten Kreis der Weltklimarats. Doch jetzt klagt er seine Wissenschaftskollegen an. Diese würden Worst-Case-Szenarien verbreiten. Die Ängste vor einem baldigen Untergang der Menschheit wegen der Erderwärmung seien völlig übertrieben.

Im letzten Herbst zeigte eine Umfrage in zehn Ländern (darunter Grossbritannien, Frankreich, USA, Australien, Brasilien und Indien), dass 60 Prozent der 16- bis 25- Jährigen wegen des Klimawandels «besorgt» oder «sehr besorgt» sind. 56 Prozent zeigten sich gar überzeugt, dass die Menschheit dem Untergang geweiht ist (siehe hier). Solche Ängste haben einerseits Klimaaktivisten befördert, die sich «Extinction Rebellion» oder «Letzte Generation» nennen und angeblich gegen den eigenen Untergang kämpfen. Die Klimaschutz-Ikone Greta Thunberg will sogar explizit, dass ihre Anhänger «in Panik geraten». Laut Thunberg steht die Menschheit am Anfang eines Massensterbens. Andererseits haben führende Klimawissenschaftler*innen die Ängste zum Teil kräftig befeuert. Jochem Marotzke ist zwar der Meinung, dass der Klimawandel ein «ernstes Problem» ist, «auf das wir uns einstellen und alles versuchen müssen, es zu dämpfen».

Bemerkenswert ist auch, was Marotzke zur Hochwasserkatastrophe im deutschen Ahrtal vom letzten Juli sagt. Damals kamen 186 Menschen ums Leben. Viele Politiker, Journalisten und auch Wissenschaftler gaben reflexartig dem Klimawandel die Schuld für die Überschwemmungen. «Das Ahrtal hat uns vor Augen geführt, wie schlecht wir gewappnet sind», sagt dagegen Jochem Marotzke. Die Katastrophe sei nur zu einem kleinen Teil auf den Klimawandel zurückzuführen. «Solche Überflutungen hat es dort auch vor 200 Jahren gegeben.» Hauptsächlich sei man «richtig schlecht» vorbereitet gewesen.

Die zitierten Aussagen machte Marotzke in einem Interview mit der «Südwest-Presse», einer Regionalzeitung aus Ulm.

Die Öffentlichkeit hat auf die brisanten Äussserungen von Jochem Marotzke in der «Südwest-Presse» praktisch nicht reagiert. Keine Zeitung hat das Interview aufgenommen

( https://www.nebelspalter.ch/ein-klimaforscher-rechnet-ab 1 von 7 12.05.2022)

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Deutsche Energiewende für hohen Strompreis verantwortlich, nicht der Krieg in der Ukraine

In der “Rheinpfalz”vom 20.8.2022 wurde in dieser Abbildung versucht zu demonstrieren, dass der Ukraine-Krieg der Grund für die hohen Strompreise sei. Doch die Statistik zeigt eher das Gegenteil. im Januar 2022 gab es noch keinen Überfall aud die Ukraine. Jedoch der Strompreis lag schon bei 40,62 Cent/kwh.

Energiewendeziele unrealistisch –

ein Kommentar aus der Physik , Heidelberg

Um abschätzen zu können, wie realistisch das 55% Klima-Zwischenziel ist, muss man als erstes einen Blick zurückwerfen: Was wurde in der gleichen Zeitspanne, d.h. in den vergangenen 10 Jahren, beim Klimaschutz in Deutschland erreicht, nachdem erheblich in den Ausbau vorwiegend von Wind und Sonnenkraftanlagen investiert wurde? Hier fällt die Bilanz des CO2- Ausstoßes ernüchternd aus. Obwohl im Jahr 2019 bereits beachtliche 45% des Stromes aus erneuerbaren Quellen stammte, ist der Ausstoß klimaschädlicher Gase seit 10 Jahren nur wenig verändert, abgesehen von kleinen vorwiegend wetter- und konjunkturbedingten Schwankungen.

Die in Abbildung 2 gezeigten 3% für die Windenergie lassen uns stutzen. Auf den ersten Blick scheinen sie in Widerspruch zu den Erfolgsmeldungen des Windkraftausbaus zu stehen, wonach jede Windkraftanlage im Mittel etwa tausend Haushalte mit Strom versorgt, was bei den 30 000 installierten Windrädern bereits 30 Millionen der insgesamt 41 Millionen Haushalte wären. Ist die Energiewende damit nicht schon fast geschafft? Leider nein, denn selbst wenn heute alle Haushalte in Deutschland ihren Strom aus erneuerbaren Quellen bezögen, so wäre das noch immer erst ein kleiner Teil unseres Energieverbrauchs: Der derzeitige Anteil des Stroms an unserem Endenergieverbrauch beträgt nur knapp 20%, und der Haushaltsstrom macht von diesen 20% gerade mal ein Viertel, d. h. 5% aus. In diesem Fall ist also der gemeldete Erfolg 20 mal größer (gleich Kehrwert von 5%) als der tatsächliche Erfolg. Hinzu kommt: Meist wird, zum Vergleich mit konventionellen Kraftwerken, die installierte Leistung von Sonnen- und Windkraftanlagen angegeben statt der tatsächlich produzierten nutzbaren Leistung. Die installierte Leistung einer Windkraftanlage ist viermal, die einer Photovoltaikanlage achtmal höher, als die eigentlich interessierende im ganzjährigen Betrieb im Mittel gelieferte nutzbare Leistung. Die Beispiele in diesen beiden Abschnitten lassen ahnen, warum die öffentliche Wahrnehmung der bisherigen Energiewende so stark von dem in den Abbildungen 1 und 2 gezeigten Sachverhalt abweicht. Hierbei ist noch nicht berücksichtigt, dass Wind- und Sonnenenergie heute und in absehbarer Zukunft nicht voll nutzbar sind. Grund hierfür sind insbesondere die starken jahreszeitlichen und Tag-Nacht Schwankungen von Wind und Sonne, selbst wenn diese durch internationale Vernetzung etwas ausgemittelt werden können. Wegen der unvermeidlichen Dunkelflauten, in denen es weder Sonne noch Wind gibt, muss für alle Wind- und Sonnenkraftanlagen eine entsprechende Anzahl fossiler Kraftwerke vorgehalten werden.
Zitate: Prof. Dr. Dr. h.c. Dirk Dubbers, Prof. Dr. Johanna Stachel, Prof. Dr. Ulrich Uwer Physikalisches Institut der Universität Heidelberg

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Info-Brief 22.10.2022

Liebe interessierte Leser(innen)

Die deutschen Landkreise bereiten sich darauf vor, in diesem Winter, die Folgen eines Blackouts (totaler Stromausfall) aufzufangen. In Zeitungsanzeigen geben sie schon jetzt bekannt, wo sich die Bevölkerung hinflüchten kann, wenn die Heizungsanlagen, Telefone und auch sonst nichts mehr funtioniert. Auch über 72 Stunden hinaus.

Anstatt alles zu tun, um das Stromangebot erhöhen, eiert die Bundesregierung um den Weiterbetrieb dreier Atomkraftwerke herum. Als ob nicht klar wäre, dass der übernächste Winter nicht einfacher wird. Vor allem der wochenlange übliche Ausfall “Erneuerbarer Energien” im Winter. Sie tragen nichts zur Versorgungssicherheit bei. In öffentlichen Erklärung wird so getan, als wenn diese Gefahr sehr gering sei. Dem ist jedoch nicht so, wie wir gleich zeigen werden.
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Einladung

Ich lade Sie ein, zu einem Vortrag in den Räumen der IHK-Ludwigshafen.

27.10.2022 – Prof. Dr.-Ing. Wolfram Wellßow , 17.00 Uhr
Lehrstuhl „Energiesysteme und Energiemanagement“ an der Technischen Universität Kaiserslautern und Vorsitzender des Energiebeirates der Landesregierung RLP
Thema: Wie bedroht ist unsere Stromnetzstabilität wirklich?
Weitere Details finden Sie in der Einladung

Veranstalter: Forum für Wissenschaft, Wirtschaft und Politik

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Analyse der 4 großen Netzbetreiber

Die vier regelzonenverantwortlichen Übertragungsnetzbetreiber sind vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) beauftragt worden, Sonderanalysen für den Winter 2022/23 durchzuführen. Ergebnis:
▪ Leistungsbilanz: Lastunterdeckungen in Deutschland können durch den Streckbetrieb der Kernkraftwerke weitestgehend vermieden werden.
▪ Netzsicherheit: Der Bedarf an Potenzial aus dem Ausland sinkt von 5,1 GW durch den Streckbetrieb der Kernkraftwerke im um 0,5 GW auf 4,6 GW, bleibt aber kritisch. In Deutschland sind daher weitere Maßnahmen  erforderlich. Siehe PDF-Datei Sonderanalyse

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Ein bedeutender filmischer Beitrag hierzu von ZDF-WISO

https://www.zdf.de/verbraucher/wiso/blackout-in-deutschland–reale-gefahr-100.html 43 min, Datum:01.08.2022  von Erik Hane

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SPIEGEL-Umfrage Vier von fünf Deutschen halten AKW-Weiterbetrieb für richtig

Drei Atomkraftwerke laufen länger – und mehr als 80 Prozent sind mit dem Machtwort von Bundeskanzler Olaf Scholz einverstanden.

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Unsere Vorschläge zur weiteren Energiepolitik, aus unserem letzten Rundbrief, bitte hier anklicken.

Andreas Kostarellos
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Info-Brief 4.8.2022

Liebe interessierte Leser(innen)

Qualitätsjournalismus erleben wir selten in Deutschland. Dieser Film ist jedoch sensationell gut recherchiert. Wer seine Meinung über den Weiterbetrieb der Kernkraftwerke überprüfen will muss ihn anschauen.

ZDF – WISO

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Liebe Mitglieder, Umweltschützende, liebe Politikmachende,
heute senden wir Ihnen einen Vorschlag zur Teilnahme an einer Petition beim Bundestag bezüglich Infraschall.
Es geht um größere Abstände von Windrädern zu bebauten Flächen.
Petition 133291
Lärmschutz
Maßnahmen gegen tieffrequenten Schall und Infraschall
https://epetitionen.bundestag.de/petitionen/_2022/_04/_23/Petition_133291.nc.$$$.a.u.html

Bitte einmal registrieren und anschließend können Sie sich mit den
Anmeldedaten  anmelden und teilnehmen.
Der Ignoranz der jeweils Regierenden hinsichtlich des Erhalts der Gesundheit von Mensch und Natur muss Einhalt geboten werden.
Hilfe demokratischer Mittel eingedämmt werden.
Worum es genau geht, kann man unter unten stehendendem Link abrufen.
http://crussowlebenswert.de/dokumente/Stellungnahme%20zur%20UBA%
20Studie%20Dr.%20Bellut-Steack.pdf
Dr. med. Ursula Bellut-Staeck ist Fachärztin Allgemeinmedizin, Notfallmedizin/
Schwerpunkte Stressmedizin. Sie meint:
„Der eigene Wohnraum, Haus, das räumliches Umfeld stellen für die Menschen ein selbst gewähltes Lebensumfeld der Erholung und ein Rückzugsort dar, dort soll auch ein ungestörter Schlaf stattfinden. Damit sind dies vom Gesetz zu schützende Räume,
in welchen ein gesundheitsförderndes Umfeld und Regeneration auch schon durch die Grundrechte des Grundgesetzes insbesondere 1 (1) und 2(2) garantiert sind. Das Wohnungsumfeld existiert bereits in der Regel vor einer Bebauung mit einer Windindustrieanlage. Das bedeutet, dass die dort lebenden Menschen diesen
Raum der Erholung durch die nachträgliche Bebauung durch eine bisher nicht berücksichtigte negative Auswirkung unverschuldet verlieren.“
Bitte helfen Sie mit. Jede Stimme zählt.
Naturschutzvereinigung
Freier Wald e.V. Zosse

Info.Brief 13.7.2022

Liebe interessierte Leser(innen)

Veranstaltung: “Wir brauchen eine neue Energiepolitik
In meinem Vortrag stellte ich Lösungsvorschläge einer klimatauglichen Energieversorgung für Deutschland vor, die bezahlbar ist und die größte mögliche nationale Unabhängigkeit bietet.
Kurzer Rückblick: Bis 2021 wurden immer mehr Kohlekraftwerke und 17 Kernkraftwerke abgeschaltet. Mit der Zeit war das ganze europäische Stromnetz durch die Schwankungen der deutschen Stromproduktion von einem Blackout bedroht. Zudem steuerten wir auf eine zeitweise Stromlücke zu die im Jahr 2023 die Hälfte des bereitgestellten Stroms in Deutschland ausgemacht hätte. Die Lösung im Hintergrund, riesige Gasmengen aus Russland und hunderte Gaskraftwerke.. Leider ist nun das Gas weg. Wer hat uns in diese Situation gebracht?

FAZ: Sauberes Fracking : Erdgasförderung geht auch umweltschonend

“Lange Zeit war Fracking politisch umstritten und unwirtschaftlich. Nun rentiert sich die Suche nach Erdgas in tieferen Gesteinsschichten wieder. Die Montanuniversität Leoben hat eine Methode entwickelt, die eine klimafreundlichere Förderung ermöglichen soll.”
https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/klima-nachhaltigkeit/montanuniversitaet-leoben-methode-fuer-sauberes-fracking-17999528.html

Wenn wir uns für Schiefergas entscheiden, dann haben wir hier in Deutschland riesige Schiefergasvorkommen. Und die ist für unser Überleben genau so wichtig, wie eine vernünftige Klimapolitik. Selbst in dieser dramatischen Lage lernt die Politik nichts hinzu. Die CO2-Abscheidung ist natürlich auch möglich.

 

Die Windkraft ist für Deutschland keine Lösung, denn sie braucht 80% Backup mit Gaskraft

Wenn man jetzt aber noch weiß, um was für Gaskraftwerke es sich handelt. Aber warum weiß man es gar nicht, weil keiner drüber schreibt. Diese Gaskraftwerke werden eng gekoppelt an die Windkraft, sie sollen nicht 100% durchlaufen. Wahrscheinlich 7000 Stunden im Jahr. Sie steigern ihre Leistung immer dann wenn die Windkraft durchhängt, das heißt meistens.  Das ist sehr teuer und umweltschädlich. Diese Gaskraftwerke werden über die Netzentgelde genau wie die Windkraft hoch subventioniert, pro Megawatt installierte Leistung 60 000 € im Jahr . Mit Sicherheit kommen weitere Förderungen dazu . sie werden über die Netzentgelte abgerechnet das heißt unsere Stromrechnung wird vollends kollabieren es handelt sich letztendlich um mehrere hundert Kraftwerke.

Klimapolitische Steinzeitkraftwerke

Man nennt sie “offene Gaskraftwerke”, das heißt sie verfügen nicht über eine Kraft-Wärmekoppelung wie unser Großkraftwerk. Dort handelt es sich um das Abfallprodukt Fernwärme. Deswegen ist unser Kohlekraftwerk relativ umweltfreundlich. Diese Gaskraftwerke strahlen ihre gesamte Abwärme von 600 Grad ungenutzt in den Himmel. Klimapolitik handelt es sich um Steinzeit Kraftwerke und spätestens an diesem Punkt können wir überhaupt nicht mehr um CO2 Einsparung reden. Windräder mit solchen Ergänzungskraftwerken werden niemals einen klimapolitischen Vorteil bringen, im Gegenteil.
Windkraft nur noch in guten Standorten zur Wasserstoff-Herstellung.

 

Kohlekraft klimatauglich machen

Die Erwähnung der schwarzen Pumpe weist auf 2 Jahrzehnte Forschung über CO2 Abspaltung und Lagerung hin. Diese Technologie hatte aber Nachteile im  im Wirkungsgrad . Eine neue Möglichkeit  zur CO2 Abspaltung einzusetzen ist die Membranfilterung.  Meist handelt sich dabei um spezielle Polymere deren Porengröße für die Durchlässigkeit von CO2 sorgen.  Mehrere Unternehmen haben bereits neuartige Polymer Membranen entwickelt , die auch für das CO2- Abscheidung für Rauchgas geeignet sind. So eine Pilotanlage mit einer dieser Membranen wird zurzeit in einem Kraftwerk in Wyoming für eine großtechnischen Versuch installiert das ist auch schon ein Jahr zurück. Jetzt soll es eine Membran geben, mit zehnmal höherer Durchlässigkeit für CO2 als gängige Gasabscheidemembranen und in der Lage sein, 70% des CO2 aus feuchtem Rauchgas herausfiltern.
https://www.scinexx.de/dossierartikel/filter-fuer-das-co2/

Dies ist für Deutschland von allergrößter Bedeutung. Wir besitzen Kohle, wir besitzen Kohlekraftwerke. Wir sind also national relativ unabhängig. Und wir können zu Niedrigstpreisen eine effiziente Klimapolitik betreiben. Chemie-Ingenieure aus Lousanne berichten nun im Fachmagazin “Sience Advances“, von einer kostengünstigen und effizienten Technologie, CO2 Abzuscheiden, mit Hilfe von Membranen.

CO2 ist kein Gift

Wir schätzen, daß diese Technologie, die Kosten für die Abscheidung einer Tonne CO2, auf fast 30 Dollar gesenkt werden kann. Die Tonne CO2 wird in Europa zwischen 80 und 100 Euro gehandelt.  Anschließend könnte das CO2 unterirdisch eingelagert werden. Anstatt in 3000m Tiefe verpresst zu werden. es handelt sich schließlich nicht um ein giftiges Gas, sondern um einen Wertstoff, mit dem synthetischer Treibstoff hergestellt werden kann. Die chemische Industrie wird noch jede Menge Prozesse entwickeln, in denen der Grundstoff CO2 benötigt wird.
Deshalb denke ich an unsere tiefen stillgelegten Kohlegruben im Ruhrgebiet. Dort sollte man es so einlagern, daß man es bei Bedarf wieder herausholen kann.

Unsere Vorschläge lauten
1. Austieg aus dem Kohleausstieg
2. Co2-Abscheidung bei Kohle-Rauchgas
3. Umweltschonendes Fracking-Gas aus Deutschland
4. Weiterbetrieb der letzten Atomkraftwerke in Deutschland
 5.Windkraft nur noch in guten Standorten zur Wasserstoff-Herstellung.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Info-Brief 1.7.2022

Einladung zur Informations-Veranstaltung


Anfahrt und Lageplan

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Derzeitige Energiepolitik-ökonomischer Selbstmord

In der neuen Osnabrücker Zeitung warnt die neue Chefin des Deutschen Gewerkschaftsbundes Yasmin Fahimi davor, die Industrie zurückzubauen, um Klimaziele zu erreichen. Laut Fahimi müsse die grüne Transformation der Wirtschaft in erster Linie Beschäftigung schaffen und nicht wie jetzt droht abzubauen. Fahimi spricht beim jetzt eingeschlagenen Weg in der Klimaschutz- und Energiepolitik vom ökonomischen Selbstmord.

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Kernkraft-Kommmentar: „Einigen treuen ARD-Zuschauern wird vor Schreck das abendliche Dinkelbrötchen in den Hafermilchkakao gefallen sein“

Es war schon ein fast historische Moment: Thomas Berbner, der Leiter der aktuellen Fernsehredaktion des NDR, sprach sich gestern in einem Tagesthemen-Kommentar für die weitere Nutzung der Kernenergie aus. Berbner bezeichnete den Atomausstieg als nationalen Irrweg, der international keine Nachahmer gefunden hätte und in dessen Folge Deutschlands CO2-Ausstoss immer weiter angestiegen sei. Wenn Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) nun weitere Kohlekraftwerke ans Netz bringen würde, um Gas zu ersetzen, würde diese Entwicklung weitergehen. Den von Habeck zugesicherte Kohleausstieg hält Berbner nicht für realistisch: „Wers glaubt wird selig“ Die Frage der Erneuerbaren Energien sei bei heute technologisch nicht gelöst. Man solle nun nach Brennstäben suchen, mit denen die verbliebenen Reaktoren weiterlaufen könnten. Einige treuen Zuschauern der ARD wird vor Schreck das abendliche Dinkelbrötchen in den Hafermilchkakao gefallen sein. Hoffentlich haben sie trotzdem zugehört. Berbners Kommentar hat jede Aufmerksamkeit verdient.
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Hervorragende Diskussion im österreichischen Fernsehen

https://www.servustv.com/aktuelles/v/aa-29cffmc311w11/

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Presseerklärung

In Süddeutschland ist mit Windkraft keine klimafreundliche Stromversorgung möglich!

Wärend das Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung ( DIW ) die Möglichkeit einer Vollversorgung Deutschlands mit 100 Prozent erneuerbaren Energien beschwört (70% Anteil Windenergie), treten jetzt die Realisten auf den Plan und fordern bis zu 400 neue Gaskraftwerke. Diese sollen den weiteren Ausbau der Windkraft erst ermöglichen indem sie die riesigen Schwankungen von Wind-und Solarkraft ausgleichen. Letztlich wird eine fast vollständige Elektrifizierung der Volkswirtschaft inklusive Verkehr und Heizung angenommen. Und immerhin:

Deutschland ist mit über 30.000 Windkraftanlagen Vorreiter in Europa. Faktum ist allerdings auch: Windkraft löst sich in Deutschland bisweilen in Luft auf. Bei Windflauten geht die Ausbeute immer wieder bis auf 2 % der Nennleistung zurück, Im schlimmsten Falle zwei Wochen lang, wie zuletzt Anfang 2017.

 

Warnungen kommen auch von Wolfram Wellßow (siehe Artikel im Anhang), Professor für Energiesysteme an der TU Kaiserslautern. Sein Institut betreibt Forschung an unseren zukünftigen Stromnetzen. Unter dem Titel” Bange vor dem Blackout”, nahm der Experte kürzlich Stellung zu Ausfällen in der Energieversorgung:

„Das wäre im Fall einer großräumigen Dunkelflaute, wenn über längere Zeit die Sonne nicht scheint und der Wind nicht weht, gut möglich. Unsere Importkapazität beträgt ohnehin nur 13 Gigawatt, unsere derzeitige Höchstlast aber 80 Gigawatt, Tendenz steigend. Darum brauchen wir selbst eine konventionelle Reserve etwa in Höhe von 120 Gigawatt, der Spitzenlast, die wir künftig erwarten. Ökonomisch wie ökologisch am sinnvollsten wären Gaskraftwerke, selbst wenn das Erdgas aus Russland kommt.“

 

Das sind ganz andere Töne. Wir brauchen also zu unseren angeblich alles versorgendenErneuerbaren Energieträgern , zusätzlich Gaskraftwerke in der Größenordnung von 120 Gigawatt . Durchschnittlich wird im Moment ca. 70Gigawatt im deutschen Stromnetz bereitgestellt. Das wäre fast 2 mal der deutsche jetzige Strom.

Das sind 120x der Block 9 des GKM Mannheim. Oder am Beispiel eines typischen zukünftigen Gaskraftwerks. Ein solches wird gerade In Biblis als Gaskraftwerk der Zukunft geplant: mit einer Leistung von 0,3 Gigawatt. Wäre das die typische Größe? Dann bräuchten wir 400 solcher Anlagen.

 

100% “Erneuerbar” klingt jetzt ganz anders. Im Übrigen und entgegen unkritischer Behauptungen, ist Gaskraft in der Klima-Bilanz kaum besser als Steinkohle und steht im Moment deshalb auf dem Prüfstein. Sollten im Zuge der Energiewende nicht beide fossilen Energieträger verschwinden? Angesichts der Unsicherheit der Windkraft, soll die Gaskraft nun im Hintergrund die konzeptionelle Lücke schließen, um weitere Windkraftanlagen bauen zu können und um unsere Netze und Versorgungssicherheit nicht in Gefahr zu bringen.

Für die Masse der Windräder, die in Süddeutschland gebaut werden sollen, sieht die Klimabilanz schlecht aus. Wir reden über eines der windärmsten Gebiete Europas. Über den sinnvollen Betrieb einer Windkraftanlage entscheidet allerdings fast ausschließlich der Standort. Die Windleistung wächst in der dritten Potenz zur Windgeschwindigkeit. Die Verdopplung der Geschwindigkeit ergibt folglich die 8-fache Windleistung. D.h. man muss in Baden-Württemberg ein Vielfaches an Windrädern hinstellen, um die Ausbeute einer Anlage mit gutem, windreichem Standort zu erzielen. In Hüttenfeld bei Lampertheim wurden bei Windmessungen in 120 Metern Höhe gerade mal 4,9 Meter pro Sekunde gemessen. Daraufhin wurden die Planungen dort abgebrochen. An sehr vielen Tagen war zudem völliger Stillstand angesagt.

Für die Gaskraftunterstützung heißt das, dass sie in Süddeutschland für mehr als zwei Drittel Unterstützung sorgen muss, um zusammen mit der süddeutsche Windkraft ein gleichmäßiges Stromangebot bereitzustellen . Wir brauchen also in Zukunft 2 Anlagentypen, um ein Steinkohlekraftwerk zu ersetzen: Das Windrad, das einige Jahre laufen muss, bis es das durch seine Herstellung angefallene CO2 ersetzen konnte. Das Gaskraftwerk, das mit seinem CO2-Ausstoss nicht viel besser ist als Steinkohle. Wo soll der entscheidende Vorteil gegenüber unserem steinkohlebefeuerten Großkraftwerk sein?

 

Ein zusätzlicher Nachteil der neu geplanten Gaskraftwerke wurde noch gar nicht erwähnt. Es handelt sich um sog. Offene Gaskraftwerke. Dieser Anlagentyp verfügt über keine Kraft-Wärmekoppelung. Die Abwärme wird in die Atmosphäre geblasen. Im Gegensatz hierzu, liefert unser Steinkohle-Großkraftwerk ein Drittel seiner Energie als Abfallprodukt in Form der Fernwärme. Das geplante Gaskraftwerk in Biblis bläst 600 Grad heiße Abwärme in den Himmel. Ein klima- und umweltpolitischer Rückschritt. Hiermit ist meinerAnsicht nach jeder angebliche CO2-Vorteil dahin. Im Gegenteil: wir schließen eine Verschlechterung gegenüber dem aktuellen Zustand nicht aus.

Ein klimapolitischer Vorteil lässt sich mit diesem Konzept der Erneuerbaren Stromerzeugung in Süddeutschland nicht erkennen. Wenn also Mannheim seinen Strom 2050 aus diesem Netz bezieht, wird dieser alles andere als klimaneutral sein.

 

Unter diesen Vorrausetzungen, bin ich gegen eine Schließung des Großkraftwerks Mannheim. Es soll, wenn keine sinnvolleren Energieerzeuger zur Auswahl stehen, seine geplante Zeit am Netz bleiben. Gleichzeitig sollte der Bau von zehntausenden Windrädern in Süddeutschland gestoppt werden.

 

Übrigens. Da die geplanten Gaskraftwerke nicht die ganze Zeit laufen, müssen sie genau wie die Windkraft, stark subventioniert werden. Über die Netzentgelde unserer Stromrechnung werden diese Beträge eingezogen. Mit Marktwirtschaft hat diese Vergütungsartgsart wieder nichts zu tun. Der sogenannte Kapazitätsmarkt bezeichnet ein Element des Strommarktes, bei dem ein Handel nicht mit verbrauchter Strommenge, sondern bereitgestellter Leistung stattfindet. Dadurch erhalten Erzeuger Geld unabhängig davon, ob eine Einspeisung weniger oder keinen Strom realisiert. Im Februar 2020 erhielten mehrere solcher Blöcke (alle Erdgas) in einer Ausschreibung der Übertragungsnetzbetreiber einen Zuschlag über 1.056 Megawatt. Die Reserveleistung ist für zwei Jahre vom 1. Oktober 2020 bis zum 30. September 2022 zu erbringen. Die Kraftwerksbetreiber erhalten dafür 68.000 Euro pro Megawatt und Jahr. Ein risikoloses neues Kerngeschäft für RWE und co.
Wir stehen erst am Anfang dieser Entwicklung, beziehen aber bereits heute den teuersten Strom der Welt. Für Symbolpolitik, nur um einen parteipolitischen grünen Sieg zu verbuchen, zahlen Verbraucher einen hohen und in Zukunft einen noch höheren Preis. Gleichzeitig sollen zigtausend Windräder die schönsten Landschaften zerstören, Waldflächen gerodet werden, Vögel und Fledermäuse töten, Insekten in großen Mengen vernichtet, Menschen durch zu geringe Abstände geschädigt werden, sei es durch Schall, wie auch durch Infraschall. Es entstehen Schäden, für Mensch und Natur, die in Geld nicht mehr zu bemessen sind. Und für die Klimapolitik lautet der letztendliche Slogan: Außer Spesen nichts gewesen.

 

Im Falle einer Abschaltung des GKM, ist die Fernwärmeversorgung ebenfalls nur zu 2 Dritteln mit Gaskraft zu meistern. Unsere Beurteilung hierzu steht noch aus. Jedoch wird eines immer klarer. Mit den uns zur Verfügung stehenden momentanen technischen Mitteln werden wir keine nennenswerten CO2-Einsparungen erreichen. Zumal der Ausstieg aus der Atomkraft erst einmal die fossile Verbrennung stark ansteigen läßt. Ob mit oder ohne Windkraft. Man sollte sich in der Klimapolitik rechtzeitig nach anderen Möglichkeiten umsehen.

Info-Brief 11.4.2022

Tausende Windräder in Süddeutschland –
   klimapolitischer Unsinn

Pünktlich zu Ostern veröffentlicht Herr Habeck das Osterpapier für einen schnelleren Ausbau der Windkraft.
Und gerade der Ukraine-Krieg deckt die Schwächen der deutschen Energiewende (neben denen der Verteidigungspolitik) schonungslos auf.
Wäre dieser Konflikt nicht ausgebrochen, hätten Olaf Scholz und die Bundesregierung ihre 60 Gaskraftwerke gebaut. Sie waren geplant die Windkraft zu “ergänzen”, wenn kein Wind weht. In Süddeutschland drehen sich die Windräder jeden 3. oder 4. Tag in ausreichender Stärke. Von Ergänzung keine Spur. Die Gaskraft trägt die Hauptlast. Eine CO2-Einsparung ist nicht zu erreichen  (siehe Presseerklärung)

So sieht eine Jahresproduktion Strom von Windkraft in Deutschland aus, an Land und auf See

Doch wo jetzt das Gas dafür hernehmen? Gerade der Ausbau von Wind – und Solarenergie benötigt in Deutschland zur Ergänzung riesige Gasmengen für ca. 2 Drittel der Stromerzeugung.
Der Mannheimer Morgen schreibt in einem Interview von Tatjana Junker. “Die russische Aggression in der Ukraine könnte die Energiewende in Deutschland erst einmal bremsen, sagt Achim Wambach, Präsident des Mannheimer Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung.”
Wambach: “Die Energiewende baut sehr stark auf Gas als Zwischenlösung – wobei Zwischenlösung heißt, für die nächsten 30 Jahre. Wenn die Versorgung aus Russland nicht gesichert ist, wird diese Rechnung nicht aufgehen. Darauf muss man strategisch reagieren. Eine Konsequenz ist, dass der Kohleausstieg 2030 kaum zu halten sein wird. Ein weiterer Schritt ist, sich beim Gas unabhängiger von Russland zu machen. Für Flüssiggas gibt es viele Lieferanten, unter anderem die Amerikaner. Kurzfristig ist auch da der Handel nicht einfach ausweitbar, aber mittelfristig ist das eine Option.”
Ebenso fürchtet auch der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) einen „Zusammenbruch unserer Industrie“ als Folge eines Gas-Embargos.
BASF-Chef warnt in Embargo-Debatte vor Zerstörung der gesamten Volkswirtschaft (PDF-Datei)

Am Samstag, den 9.4.2022 stellte das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW, ständig im Fernsehen Frau Kempfert), seine Sichtweise in der Rheinpfalz vor:
“Winter ohne Gas aus Russland zu schaffen!”
“Deutschland könnte…schon im laufenden Jahr ohne russisches Erdgas auskommen.”
“Privathaushalte sollten etwa weniger stark heizen und weniger Warmwasser verbrauchen,…Die Wirtschaftsforscher gehen davon aus, dass die Industrie ihren Erdgasverbrauch um bis zu einem Drittel senken kann.  Dabei würde die Produktion allerdings  vorübergehend deutlich sinken.”
Dahin wollten diese “Wissenschaftler” Deutschland auch ohne Ukraine-Krieg schon hinführen.
Ein Einbrechen der Wirtschaft und potenzielle Massenarbeitslosigkeit werden zugunsten eines „Klimaschutzes“ achselzuckend in Kauf genommen, dabei wären solche Entwicklungen dazu geeignet, den gesamten Kontinent zu destabilisieren und den Krieg in Europa auf gefährliche Weise auszuweiten, statt zu beenden. Möglicherweise geht es manchen, die jetzt den sofortigen Verzicht auf russisches Erdgas fordern, weniger um das Leid der ukrainischen Bevölkerung und um die Beendigung des Kriegs in der Ukraine als vielmehr um eine drastische Reduktion der deutschen Industrie und des Wohlstands, um die Klimaziele zu erreichen.
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Naturschutzinitiative e. V.
07.04.2022
Naturschutzinitiative (NI) kritisiert Eckpunktepapier zur „Beschleunigung des naturverträglichen
Ausbaus der Windenergie an Land“
Schwächung des Naturschutzes von historischer Tragweite


„Das vom Wirtschafts- und Umweltministerium am 04.04.2022 vorgelegte Eckpunktepapier verfehlt
das selbstgesteckte Ziel, den Zielkonflikt zwischen Energiewende und Artenschutz zu lösen und dabei
hohe Standards für den Artenschutz zu bewahren. Es bewirkt vielmehr für den Natur-, Arten- und
Landschaftsschutz eine Schwächung von historischer Tragweite“, erklärte Harry Neumann,
Bundesvorsitzender der Naturschutzinitiative (PDF-Datei)

https://www.naturschutz-initiative.de/neuigkeiten/1217-07-04-2022-schwaechung-des-naturschutzes-von-historischer-tragweite
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Frankfurter Allgemeine Zeitung    von Werner Nohl

Aktualisiert am

Landschaft ist Lebensraum, Gegenwelt, ästhetische Erfahrung. Der geplante Ausbau der Windenergie an Land wird dies zunichtemachen

Sie werden eine gigantische Transformation der Landschaften in Deutschland auslösen, die fürchten lässt, dass der Naturschutz mit seinen ökologischen und ästhetischen Anliegen auf der Strecke bleibt.

Das sieht auch der Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz Robert Habeck so, wenn er lapidar anmerkt: „Das Antlitz des Landes wird sich verändern.“

 

Info-Brief 12.2.2022

Liebe interessierte Leser(innen)

Die Nachrichten über steigende Energiepreise

überschlagen sich. Die Bundesregierung fordert daraufhin eine Vervierfachung der Erneuerbaren Energieen in Deutschland. Dabei haben gerade sie uns maßgeblich die höchsten Strompreise der Welt beschert. Da nützt es auch nichts, die Milliardenförderung ( 25 Milliarden des EEG) für Erneuerbare aus der Stromrechnung zu entfernen, um sie dann als CO2-Steuer, dem Bürger aus einer anderen Tasche wieder herauszuholen.
Zudem müssen durch den Wegfall von Kohle und Atomkraft, riesige Gaskraftmengen, den Mangel an Wind und Sonne ausgleichen. Allein bis 2030 sollen 80 Gaskraftwerke gebaut werden. Der Bau und auch deren Betrieb werden ebenfalls hoch und dauernd subventioniert. Nebenbei bemerkt verteuert auch das Ersetzen der Kohle durch Gas die Gaspreise durch erhöhte Nachfrage.

Doch nicht alle ärgern sich über hohe Strompreise !

Erst die hohen Strompreise und Energiekosten machen eigentlich unwirtschaftliche Anlagen rendietefähig.
Der “Tagesspiegel”schreibt am 8.1.

Die deutsche Energiewende-Lobby ist geradezu darauf angewiesen, die Energiepreise hochzutreiben, um ihre Produkte zu verkaufen. Es  ist das größte Wirtschaftsförderprogramm aller Zeiten Seit fossile Brennstoffe verteuert wurden, strömen zwangsläufig die großen  Kapitalanleger auf Geschäftsfelder der Eneneuerbaren Energien.  Da in Deutschland wenig Wind und Sonne vorhanden sind, ist ein marktwirtschaftliches Wirtschaften nicht möglich. So hat sich die Politik verpflichtet, für ausreichende Subventionen zu sorgen, die man dem Bürger durch Steuern und Abgaben abfordert. Waren wir in diesen beiden Bereichen schon führend in der Welt, sind wir nun auch bei den  Strompreisen Weltmeister.

 “Ist die deutsche Energiewende überhaupt klimatauglich ?”

Dies wage ich zu bezweifeln. In diesem Zusammenhang verweise ich auf einen “Arte-Film”, der auf die zerstörerische Seite der Energiewende eingeht.

  • FOCUS-Online

Die wilden Preissprünge auf dem Strommarkt machen Verbrauchern und Versorgern zu schaffen.

Eine Gruppe profitiert jedoch von den gegenwärtigen Turbulenzen: Dank einer Besonderheit im Vergütungsmodell streichen vor allem die Betreiber von Windkraftanlagen zusätzliche Gewinne in Milliardenhöhe ein.

Grund dafür ist eine Besonderheit im Strommarkt zugunsten der Erneuerbaren Energien. Das sogenannte „Marktprämienmodell“ legt eine staatliche Mindestvergütung für die Betreiber von Wind-, Solar- und Biomasseanlagen fest. Die Prämie zahlen die Verbraucher über die Stromrechnung. Gleichzeitig gibt es aber keine Obergrenze, ab der die Vergütung gekappt wird. Bei extremen Preissteigerungen auf dem Strommarkt streichen die Betreiber also satte Gewinne ein.

Demzufolge haben die Betreiber im Jahr 2021 insgesamt 1,7 Milliarden Euro mehr verdient, weil es keine preisliche Obergrenze gibt.

https://www.focus.de/finanzen/news/neue-studie-der-wahnsinn-auf-dem-energiemarkt-beschert-windrad-besitzern-milliarden_id_44166275.html

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Andreas Kostarellos
Andersenstr.17
68259 Mannheim

Tel 0157 3441 3691

www.mannheim-windkraft.de