Versorgungssicherheit

Kurz vor Blackout: Europas Stromnetz wäre im Januar fast zusammengebrochen

Noch konnten flächendeckende Ausfälle verhindert werden. Aber die Steuerung der sensiblen Infrastruktur wird in den nächsten Jahren deutlich komplizierter.
Das deutsche Stromnetz steht vor der wohl größten Herausforderung seit Jahrzehnten. Anstatt einzelner großer Kraftwerke speisen immer mehr kleinere Ökoanlagen aus allen Ecken des Landes Energie ins Netz. Anders als bei der stetig gleichbleibenden Versorgung aus Kohle-, Atom- und Gaskraftwerken kommt es dabei zu naturbedingten Schwankungen.
Es ist der zweite großflächige Beinahe-Blackout innerhalb von zwei Jahren. Schon im Sommer 2019 war es an gleich drei Tagen kritisch. Auch damals gab es im deutschen Netz zeitweise zu wenig Strom, um die nötige Frequenz von 50 Hertz konstant zu halten. Beide Male konnte ein Totalausfall allerdings abgewendet werden – wenn auch nur knapp.
https://www.handelsblatt.com
Noch immer wird diese Märchenstunde hochgehalten. Auf Windstille angesprochen, kam die Märchenstunde 1. Teil: Man muß nur über ganz Europa verteilt hunderttausende von Windrädern aufstellen, irgendwo weht immer Wind. 2017 erklärte eine europäische VGB-Studie (europäische Stromhersteller) das Ende dieses Unsinns.  Märchenstunde 2. Teil: Das europäische Ausland liefert uns den fehlenden Strom! Könnte sein, Niederlande bestellt gerade 10 neue Atomkraftwerke.  In den nächsten Jahren wird dies aber nicht mehr möglich sein, weil bis 2023 durch die Abschaltungen von Kohle und Atom riesige Stromlücken entstehen. (siehe Artikel weiter unten)
Die Wirklichkeit sieht so aus!
Eine 5-jährige Studie europäischer Stromhersteller stellt 2017 fest:
Für das Jahr 2016 entspricht trotz der europaweit verteilten Windparkstandorte (die Versorgungssicherheit) gerade einmal 4 % der (in den betrachteten 18 Ländern insgesamt installierten) Nennleistung. Windenergie trägt damit praktisch nicht zur Versorgungssicherheit bei und erfordert 100 % planbare Backup-Systeme nach heutigem Stand der Technik.(VGB-Studie der Stromhersteller powertech)

Seit einigen Monaten rücken sie nun mit der Wahrheit heraus;

Windkraft soll mit Gaskraftwerken kombiniert werden. Dadurch soll die Versorgungssicherheit gewährleistet bleiben. Diese Lösung beinhaltet keinen CO2-Abbau, keinen Umweltschutz, aber doppelte Kosten. Auch das Mannheimer Grosskraftwerk soll dafür herhalten. Nun hat sich jedoch herausgestellt, dass die Gasleitung in Süddeutschland zu klein ist. Das Großkraftwerk hängt in seiner Existenz buchstäblich in der Luft.

Hauptgrund für den Rückgang ist der Atomausstieg.  Mit der Abschaltung der beiden (letzten) Anlagen Ende 2021 und Ende 2022 werde sich die Lücke zwischen Produktion und Verbrauch noch einmal deutlich vergrößern. Denn die regenerativen Energien können sie aus Sicht des VBEW nicht schließen.

Gefahr der Stromlücke wird immer größer “topagrar”

Eine bereits 2022 aufreißende Stromlücke wird sich nach Berechnungen von Bonner Marktforschern nur im ersten Jahr durch Stromimporte aus dem Ausland vollständig ausgleichen lassen. „Bereits im Jahr 2023 wird der europäische Stromverbund die Stromlücke nicht mehr schließen können. Die Laufzeitverlängerung von Kohlekraftwerken wird dann unausweichlich,“ sagt Dr. Martin Ammon, Geschäftsführer von EUPD Research. 2023 werde die Stromlücke bereits nahezu 100 Milliarden Kilowattstunden betragen. Das entspräche fast einem Fünftel des zu diesem Zeitpunkt erwarteten Strombedarfs. Der simulierte Importbedarf an Strom aus dem europäischen Ausland steigt in der Spitze für das Jahr 2023 zeitweise bis auf 30 GW. mehr…

https://www.topagrar.com/energie/news/gefahr-der-stromluecke-wird-immer-groesser-12420559.html?utm_campaign=index&utm_source=topagrar&utm_medium=referral

In Deutschland werden Menschen, die Umweltschutz beführworten, an der Nase herumgeführt, mit folgender Behauptung:
Deutschland soll zu 100% mit Strom aus “Erneuerbaren Energien” versorgt werden.  Zu 70% mit Windkraft (siehe unter: Wieviel Windräder brauchen wir)

 

mannheim windkraft energiewende