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Energiewende mit Vernunft
Sehr geehrte interessierte Leser*innen
Wir verschicken in Abständen Informationen über unseren Info-Brief. Bitte nehmen Sie daran teil, indem Sie uns  einfach ein Mail schicken: mannheim-windkraft@t-online.de

 

Der Ausbau der Windkraft in Baden -Württemberg gerät in eine entscheidende Phase. Deshalb möchten wir eine Stellungnahme abgeben:

In Süddeutschland ist mit Windkraft keine klimafreundliche Stromversorgung möglich!

Wärend das Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung ( DIW ) die Möglichkeit einer Vollversorgung Deutschlands mit 100 Prozent erneuerbaren Energien beschwört (70% Anteil Windenergie), treten jetzt die Realisten auf den Plan und fordern bis zu 400 neue Gaskraftwerke. Diese sollen den weiteren Ausbau der Windkraft erst ermöglichen indem sie die riesigen Schwankungen von Wind-und Solarkraft ausgleichen. Letztlich wird eine fast vollständige Elektrifizierung der Volkswirtschaft inklusive Verkehr und Heizung angenommen. Und immerhin:

Deutschland ist mit über 30.000 Windkraftanlagen Vorreiter in Europa. Faktum ist allerdings auch: Windkraft löst sich in Deutschland bisweilen in Luft auf. Bei Windflauten geht die Ausbeute immer wieder bis auf 2 % der Nennleistung zurück, Im schlimmsten Falle zwei Wochen lang, wie zuletzt Anfang 2017.

Warnungen kommen auch von Wolfram Wellßow (siehe Artikel im Anhang), Professor für Energiesysteme an der TU Kaiserslautern. Sein Institut betreibt Forschung an unseren zukünftigen Stromnetzen. Unter dem Titel” Bange vor dem Blackout“, nahm der Experte kürzlich Stellung zu Ausfällen in der Energieversorgung:

„Das wäre im Fall einer großräumigen Dunkelflaute, wenn über längere Zeit die Sonne nicht scheint und der Wind nicht weht, gut möglich. Unsere Importkapazität beträgt ohnehin nur 13 Gigawatt, unsere derzeitige Höchstlast aber 80 Gigawatt, Tendenz steigend. Darum brauchen wir selbst eine konventionelle Reserve etwa in Höhe von 120 Gigawatt, der Spitzenlast, die wir künftig erwarten. Ökonomisch wie ökologisch am sinnvollsten wären Gaskraftwerke, selbst wenn das Erdgas aus Russland kommt.“

 

Das sind ganz andere Töne. Wir brauchen also zu unseren angeblich alles versorgendenErneuerbaren Energieträgern , zusätzlich Gaskraftwerke in der Größenordnung von 120 Gigawatt . Durchschnittlich wird im Moment ca. 70Gigawatt im deutschen Stromnetz bereitgestellt. Das wäre fast 2 mal der deutsche jetzige Strom.

Das sind 120x der Block 9 des GKM Mannheim. Oder am Beispiel eines typischen zukünftigen Gaskraftwerks. Ein solches wird gerade In Biblis als Gaskraftwerk der Zukunft geplant: mit einer Leistung von 0,3 Gigawatt. Wäre das die typische Größe? Dann bräuchten wir 400 solcher Anlagen.

100% “Erneuerbar” klingt jetzt ganz anders. Im Übrigen und entgegen unkritischer Behauptungen, ist Gaskraft in der Klima-Bilanz kaum besser als Steinkohle und steht im Moment deshalb auf dem Prüfstein. Sollten im Zuge der Energiewende nicht beide fossilen Energieträger verschwinden? Angesichts der Unsicherheit der Windkraft, soll die Gaskraft nun im Hintergrund die konzeptionelle Lücke schließen, um weitere Windkraftanlagen bauen zu können und um unsere Netze und Versorgungssicherheit nicht in Gefahr zu bringen.

Für die Masse der Windräder, die in Süddeutschland gebaut werden sollen, sieht die Klimabilanz schlecht aus. Wir reden über eines der windärmsten Gebiete Europas. Über den sinnvollen Betrieb einer Windkraftanlage entscheidet allerdings fast ausschließlich der Standort. Die Windleistung wächst in der dritten Potenz zur Windgeschwindigkeit. Die Verdopplung der Geschwindigkeit ergibt folglich die 8-fache Windleistung. D.h. man muss in Baden-Württemberg ein Vielfaches an Windrädern hinstellen, um die Ausbeute einer Anlage mit gutem, windreichem Standort zu erzielen. In Hüttenfeld bei Lampertheim wurden bei Windmessungen in 120 Metern Höhe gerade mal 4,9 Meter pro Sekunde gemessen. Daraufhin wurden die Planungen dort abgebrochen. An sehr vielen Tagen war zudem völliger Stillstand angesagt.

Für die Gaskraftunterstützung heißt das, dass sie in Süddeutschland für mehr als zwei Drittel Unterstützung sorgen muss, um zusammen mit der süddeutsche Windkraft ein gleichmäßiges Stromangebot bereitzustellen . Wir brauchen also in Zukunft 2 Anlagentypen, um ein Steinkohlekraftwerk zu ersetzen: Das Windrad, das einige Jahre laufen muss, bis es das durch seine Herstellung angefallene CO2 ersetzen konnte. Das Gaskraftwerk, das mit seinem CO2-Ausstoss nicht viel besser ist als Steinkohle. Wo soll der entscheidende Vorteil gegenüber unserem steinkohlebefeuerten Großkraftwerk sein?

Ein zusätzlicher Nachteil der neu geplanten Gaskraftwerke wurde noch gar nicht erwähnt. Es handelt sich um sog. Offene Gaskraftwerke. Dieser Anlagentyp verfügt über keine Kraft-Wärmekoppelung. Die Abwärme wird in die Atmosphäre geblasen. Im Gegensatz hierzu, liefert unser Steinkohle-Großkraftwerk ein Drittel seiner Energie als Abfallprodukt in Form der Fernwärme. Das geplante Gaskraftwerk in Biblis bläst 600 Grad heiße Abwärme in den Himmel. Ein klima- und umweltpolitischer Rückschritt. Hiermit ist meinerAnsicht nach jeder angebliche CO2-Vorteil dahin. Im Gegenteil: wir schließen eine Verschlechterung gegenüber dem aktuellen Zustand nicht aus.

 Ein klimapolitischer Vorteil lässt sich mit diesem Konzept der Erneuerbaren Stromerzeugung in Süddeutschland nicht erkennen. Wenn also Mannheim seinen Strom 2050 aus diesem Netz bezieht, wird dieser alles andere als klimaneutral sein.

Unter diesen Vorrausetzungen, bin ich gegen eine Schließung des Großkraftwerks Mannheim.  Es soll, wenn keine sinnvolleren Energieerzeuger zur Auswahl stehen, seine geplante Zeit am Netz bleiben. Gleichzeitig sollte der Bau von zehntausenden Windrädern in Süddeutschland gestoppt werden.

Ein Wechsel hin zu Gaskraft sollte, wenn nötig, am Standort Mannheim  und nur in Form eines Kombi-Kraftwerks erfolgen, also mit Kraft-Wärme-Koppelung.

 

Übrigens. Da die geplanten Gaskraftwerke nicht die ganze Zeit laufen, müssen sie genau wie die Windkraft, stark subventioniert werden. Über die Netzentgelde unserer Stromrechnung werden diese Beträge eingezogen. Mit Marktwirtschaft hat diese Vergütungsartgsart wieder nichts zu tun. Der sogenannte Kapazitätsmarkt bezeichnet ein Element des Strommarktes, bei dem ein Handel nicht mit verbrauchter Strommenge, sondern bereitgestellter Leistung stattfindet. Dadurch erhalten Erzeuger Geld unabhängig davon, ob eine Einspeisung weniger oder keinen Strom realisiert. Im Februar 2020 erhielten mehrere solcher Blöcke (alle Erdgas) in einer Ausschreibung der Übertragungsnetzbetreiber einen Zuschlag über 1.056 Megawatt. Die Reserveleistung ist für zwei Jahre vom 1. Oktober 2020 bis zum 30. September 2022 zu erbringen. Die Kraftwerksbetreiber erhalten dafür 68.000 Euro pro Megawatt und Jahr. Ein risikoloses neues Kerngeschäft für RWE und co.
Wir stehen erst am Anfang dieser Entwicklung, beziehen aber bereits heute den teuersten Strom der Welt. Für Symbolpolitik, nur um einen parteipolitischen grünen Sieg zu verbuchen, zahlen Verbraucher einen hohen und in Zukunft einen noch höheren Preis. Gleichzeitig sollen zigtausend Windräder die schönsten Landschaften zerstören, Waldflächen gerodet werden, Vögel und Fledermäuse töten, Insekten in großen Mengen vernichtet, Menschen durch zu geringe Abstände geschädigt werden, sei es durch Schall, wie auch durch Infraschall. Es entstehen Schäden, für Mensch und Natur, die in Geld nicht mehr zu bemessen sind. Und für die Klimapolitik lautet der letztendliche Slogan: Außer Spesen nichts gewesen.

 

Im Falle einer Abschaltung des GKM, ist die Fernwärmeversorgung ebenfalls nur zu 2 Dritteln mit Gaskraft zu meistern. Unsere Beurteilung hierzu steht noch aus. Jedoch wird eines immer klarer. Mit den uns zur Verfügung stehenden momentanen technischen Mitteln werden wir keine nennenswerten CO2-Einsparungen erreichen. Zumal der Ausstieg aus der Atomkraft erst einmal die fossile Verbrennung stark ansteigen läßt. Ob mit oder ohne Windkraft. Man sollte sich in der Klimapolitik rechtzeitig nach anderen Möglichkeiten umsehen.


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Liebe interessierte Leser(innen)
Der Mannheimer Morgen erwähnt in diesem Artikel den Widerstand in Mannheim, weigert sich jedoch weiterhin unsere Argumente darzulegen.

 

Mannheimer Morgen 6.8.2021 Wieviel Windkraft verträgt Mannheim, PDF-Datei öffnen

Wenn über Windkraft diskutiert wird, kommt ein Thema meist zu kurz, weil davon nur die direkt Betroffenen tangiert werden.

Anlässlich der Diskussion um einen entdeckten Rechenfehler von 2005,  bezüglich des Infraschalls bei Windrädern, der die Windkraftbetreiber benachteiligt hatte, haben die führenden Wissenschaftler der deutschen Infraschallforschung, eine Stellungnahme zur neuen Situation abgegeben.
Wissenschaftliche Grundlagen für eine Bewertung gesundheitlicher  Risiken

“Gesundheitliche Risiken von Infraschall”

Die emeritierten Professoren Dr. Werner Roos und Dr. Christian Vahl haben eine große Zahl internationaler und nationaler Forschungsergebnisse, sowie eigene Untersuchungen zusammengestellt und ausgewertet. Ergänzt durch beider jahrzehntelanger Erfahrung in der medizinischen und pharmazeutischen Praxis und ihrem enormen und breitem medizinischen Wissen entstand die wissenschaftliche Grundlage für eine Risikobewertung des Infraschalls emittiert von technischen Anlagen, insbesondere Windenergieanlagen.

W. Roos  (Prof. Dr. em.)1
C. Vahl  (Prof. Dr. em.)  2
Institut fiir Pharrnazie  (Direkor:  Prof. Dr. Karsten Mläcler), Universitäit  Halle-Wittenberg
Klinik und  Poliklinik  für Herz- und Gefäßchirurgie  (Direktor:  Prof.  Dr. Herdrik Trede), Universitätsmedizin  Mainz
Veröffentlicht in der ASU – Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin, Zeitschrift für medizinische Prävention,
Ausgabe 7/2021 im Juli 2021

Hintergrund: 
Das  pathogene  Potenzial  von Infraschall aus  technischen  Quellen wird in der Öffentlichkeit  und Politik erheblich unterschätzt.  Die häufigsten Emittenten sind Windenergieanlagen,
deren  rascher Ausbau  eine zunehmende  Zahl von Anwohnern  mit Druckimpulsen  großer  Reichweite konfrontiert.

Ergebnisse
Infraschall  wird als Stressor empfunden und mit Anpassungs- und Abwehrreaktionen  beantwortet.  Angriffspunkte für toxische Wirkungen sind erkennbar 

a) auf zellulärer  Ebene, wobei Membranprozesse  besonders empfindlich  reagieren. Dies  führt zu Störungen der lVlikrozirkulation, der Muskelkontraktion und beim neuronalen Signaltransfer.

b) lm Herz-Kreislauf-System  bewirken die unter a) genannten  Effekte eine verminderte Effizienz des Herzmuskels, gepaart mit zentral  ausgelöster Bradykardie, Hypertonie und vermindertem  Herz-Zeit-Volumen.

c) Die Signalrezeptoren des Gleichgewichtssystems  empfangen  Infraschall  als Störsignal  und lösen ein Kinetose-ähnliches  Krankheitsbild  aus. 

d) Im Gehirn erfolgt  die Perzeption von lnfraschall unbewusst  in Arealen,  die an der Kontrolle  autonomer Funktionen (u.a- Atemfrequenz und Blutdruck)  und an der emotionalen Kontrolle  beteiligt sind.

Schlussfolgerungen:
Die heute  verfügbaren Erkenntnisse begründen ein wesentliches  Gesundheitsrisiko für Infraschall-exponierte  Personen. 
Staatlich veranlasste  Studien an Windenergieanlagen  lassen  die steilen Druckimpulse der realen  Emissionen  bjsher außer Acht. Erforderlich sind ausreichende Sicherheitsabstände  und weitere  Forschung  zur Etablierung von Dosis(Energie)-Wirkungs Kurven  für die Leitsymptome.

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Wir haben beschlossen, nach der erfolgreichen Veranstaltung vom 17.7, einen Stammtisch in der Gaststätte “Insel”abzuhalten, um unser weiteres Vorgehen zu beraten. Wir treffen uns am Freitag, den 30.7.2021, um 17.00 Uhr vor. So weit es möglich ist, wollen wir diejenigen ansprechen, die noch gar nichts mitbekommen haben.
Bild mit einer Fotomontage:

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Am Samstag, 17.7.2021 fand in der Gaststätte “Insel” eine Informationsveranstaltung statt.  Sie richtete sich gegen den Bau von 250 Meter Windrädern neben dem Naherholungsgebiet “Kleingärtner Verein Friesenheimer Insel e.V.”

Die Kleingartenanlage ist eine der ältesten und größten Anlagen in Mannheim. mit fast 600 Kleingärten und über 1000 Betroffenen. Sie stammt noch aus einer Bewegung, die den Industriearbeitern und Angestellten der großen Industriebetriebe die Möglichkeit bot, sich von dem harten Alltag zurückzuziehen. Erholungsräume und grüne Lunge zugleich. Gerade in dieser Anlage wird den Menschen ein sehr großer Erholungswert geboten, weil die einzelnen Gärten und Gartenhäuser größer sind, als in den neuen Kleingartenanlagen mit ihren kleinen Häuschen und Parzellen.

Die Außenanlage der Gaststätte, war trotz coronabedingter Zurückhaltung mit 80 Gästen voll belegt. Eingeladen hatte die Bürgerinitiative “Energiewende mit Vernunft”. Letztlich gaben fast alle ihren Unmut gegen diese Pläne zum Ausdruck und unterschrieben unsere Petition die demnächst im Landtag Baden Württemberg im Petitionsausschuß vorgebracht wird.
Wir haben beschlossen, einen Stammtisch in der Gaststätte “Insel”abzuhalten, um unser weiteres Vorgehen zu beraten. 
Freitag, den 30.7.2021, um 17.00 Uhr vor.

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Wie Sie sicher wissen hat die MVV auf der letzten Bezirksbeiratssitzung ihre Windkraftpläne für den Norden von Sandhofen aufgegeben aufgegeben  . Dies bedeutet aber noch lange nicht, dass kein anderer Projektierer von der Vorrangfläche am Scharhof Gebrauch machen kann.  Die MVV selbst will nun
8 Windräder auf die Friesenheimer Insel bauen. Wenige 100 m neben der Kleingartenanlage mit 500 Gärten, einem riesigen Naherholungsgebiet. Auch zu Sandhofen Süd sind es gerade mal 1100 Meter. Dies ist für 250m hohe Windräder zu wenig. Dies hat Professor Vahl, von der Uni Mainz, in einem Interview noch einmal bestätigt Siehe Film weiter unten). Er verlangt einen Mindestabstand von 2000m. Wir haben uns deshalb entschlossen, eine Informationsveranstaltung  durchzuführen, um unseren Protest öffentlich zu machen. Corona ist im Moment noch eingedämmt und viele sind schon 2 Mal geimpft. Man darf auch wieder in die Gaststätten.

Wir bitten nun dringend um Ihre Unterstützung. Ihre Anwesenheit auf der Info-Veranstaltung ist erwünscht.

Die Gaststätte befindet sich inmitten der Kleingartenanlage. Man parkt allerdings am Besten auf den davor gelegenen Parkplätzen und geht die 200 m zu Fuß, weil am Samstag die meisten Kleingärtner in den Gärten sind.

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MVV stoppt Planung zur Errichtung von Windrädern in Mannheim-Sandhofen

In der Videositzung am 22.4.2021, des Mannheim-Sandhofer Bezirksbeirates verkündigte Dr. Hansjörg Roll, Vorstandsmitglied der MVV Energie Ag, dass die MVV keine Pläne mehr verfolgt Windräder nördlich der A6 zu errichten. Dies ist erst einmal ein Erfolg. Jedoch so lange die Pläne existieren, könnten andere Projektierer doch noch einen Versuch starten. Die MVV will statt dessen zusammen mit der neuen Landesregierung ein Pilotprojekt zu Errichtung von Agriphotovoltaik in Mannheim zu verwirklichen. In der Vergangenheit gab es schon mehrere Gespräche seitens der MVV und dem Bezirksbeiratssprecher der CDU Sandhofen (Herr Mampel) zu diesem Thema. Auch  Minister für Landwirtschaft und Verbraucherschutz Peter Hauk und Mannheims erster Bürgermeister Christian Specht waren schon im Norden um sich von den Möglichkeiten der Errichtung einer solchen Anlage zu informieren. Auch wenn es noch viele Unwegsamkeiten auf diesem Weg gibt, ist die Entscheidung der MVV auf den Bau von Windrädern hier zu verzichten ein großer Erfolg für die Bevölkerung Sandhofens. Erschreckend aus Sicht des Bezirksbeirates war, dass obwohl an der heutigen Sitzung zahlreiche Experten vertreten waren nur vier Mitglieder des Bezirksbeirates anwesend waren.

Kein Ausweichen auf den Standort Friesenheimer Insel

Die MVV wird versuchen auf den Standort Friesenheimer Insel auszuweichen. Dies ist aus unserer Sicht nicht sinnvoll. Der weitere Ausbau der Windkraft in Deutschland birgt weder klimapolitische als auch umweltpolitische Vorteile.
Die Einführung der Windkraft ist eine umweltpolitische „Mogelpackung“. Außen grün, innen schmutzig in jeder Beziehung. Obwohl die Windkraft erst am Anfang steht (33 000) bringt sie mit ihrer Unzuverlässigkeit die Stromnetze massiv in Gefahr. Notabschaltungen wegen zeitweisen Strommangels sind seit 2 Jahren an der Tagesordnung. Am 8.Januar stand das gesamte europäische Stromnetz kurz vor dem Zusammenbruch. Dies wird zwar vertuscht wo es möglich ist, aber es wird auch nach Lösungen gesucht. Und da die uns versprochenen Großspeicher nicht machbar sind, gibt es nur eine durchführbare Variante. Die Ergänzung der Windkraft mit Gaskraftwerken, die dann anspringen, wenn der Wind mal nicht mehr weht (was in unserer Gegend meistens der Fall ist).

Wir haben also dann 2 hochsubventionierte Systeme, die ein modernes Steinkohlekraftwerk ersetzen sollen. Das Windrad, welches Jahre braucht, um seine CO2-Bilanz abzuarbeiten und die Verbrennung von Gas. Beide zusammen erzeugen eher mehr CO2, als unser Großkraftwerk. Die Gaskraft wurde die ganzen Jahre schöngeredet, sie erzeuge nur 50% CO2, im Vergleich mit Kohle. Im Moment steht die Gaskraft jedoch auf dem Prüfstand, weil große Verluste bei der Produktion und Transport des Gases nicht berücksichtigt wurden. Ganz gleich wie man es rechnet. Diese Lösung bietet keine umweltpolitischen Vorteile und wird unsere Stromrechnung allein durch den Kohleausstieg um 50 Euro im Monat erhöhen (Uni Stuttgart).

Sie können diese Rechnung auch auf das E-Auto anwenden, im Vergleich mit einem modernen Dieselfahrzeug steht das E-Auto umwelt- und klimapolitisch schlechter da, als der moderne Verbrennungsmotor. Die gleiche “Mogelpackung”. Dem vermeintlichen Klima nutzt dies keinen Millimeter. Aber es ist ein Jahrhundertgeschäft, das dem Steuerzahler alles abverlangen wird. Und er macht auch freiwillig mit, weil er gutgläubig denkt, er täte etwas Gutes.

Darüber hinaus vollzieht die Energiewende weltweit ein Zerstörungswerk, schlimmer als 150 Jahre fossile Verbrennung hervorgebracht haben. Dies wird in einem Grundlagenfilm von Arte in 90 Minuten erklärt. Jeder der mitreden will, sollte nicht nur die tägliche Flut von fehlgeleiteten Informationen konsumieren, sondern auch einmal eine kritische Stellungnahme anschauen.
https://mannheim-windkraft.de/wp-9cc2f-content/uploads/2021/02/Umwelts%C3%BCnder%20E-Auto%20-%20Die%20ganze%20Doku%20ARTE-1.mp4

Energierahmenstudie der MVV für Mannheim – Wege zur Klimaneutralität 2050 – CO2-Verschiebebahnhof – Greenwashing

Im Rahmen unserer Bürgerinitiative gründet sich am Montag, 26.4.2021, ein wissenschaftlicher Beirat. Er wird in den nächsten Wochen eine Stellungnahme zur Energierahmenstudie der MVV erarbeiten und öffentlich vorstellen.


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Der Mannheimer Morgen schrieb am 15.4.2021einen Artikel .


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Montag 22.2.2021 um 17.00 Uhr.  Übertragung unserer Podiumsdiskussion  (ungefähr60 Minuten)
Hier der Artikel der Nord-Nachrichten  NONA_03_21
.
(Es öffnet sich eine PDF-Datei der Nord-Zeitung , der Artikel steht etwas weiter unten)

Übertragung im Internet
Über 500 Besucher sahen den Film. Ein großartiger Erfolg.
Gesprächspartner sind Landtagskandidat*in 
Lennart Christ CDU, Dr. Julia Schilling FDP, sowie Wolfgang Steinmann Bürgervereinigung Sandhofen, Gerhard Engländer Mannheimer Liste,


.Die Suche nach Windkraftstandorten in Mannheim, sah 3 Standorte vor. Erstens den Käfertaler Wald, Sandhofen und die Friesenheimer Insel.  Die Bürger in am Käfertaler Wald wehrten sich mit Hilfe einer Bürgerinitiative sofort und konnten erreichen, dass der Standort Käfertal fallen gelassen wurde. Die jetzige Standortsuche konzentriert sich auf das Land zwischen Scharhof (Mannheim-Sandhofen) und Lampertheim und Friesenheimer Insel. —————————————————————————–

Unterschriftensammlung Petition
an den Landtag Baden-Württemberg

Beteiligen Sie sich an unserer Unterschriftensammlung Petitionsnr.16/04952 (sowohl per Liste auf Papier und hir direkt im Internet)
(Jeder in Deutschland kann sich beteiligen, in Baden-Württemberg ist dies ausdrücklich erlaubt)

                                                                        

Die genaue Position und die Anzahl der Windräder ist noch nicht bekannt. Die Windräder werden größer als der Mannheimer Fernsehturm sein und in vieler Hinsicht Plobleme bereiten
Windräder erzeugen große Mengen von Druckwellen. Die tiefliegenden Frequenzen zwischen 1-20 Hertz sind mit dem menschlichen Ohr nicht hörbar, jedoch das Innenohr und andere Organe reagieren darauf. 10 Jahre Forschung an der Uni Mainz und Hamburg belegen die möglichen Schäden.

Schauen Sie sich bitte folgende Kurzfilme an:

 

 
Film2—-Beeinflussung des Ge

hirns (2-minütiger Film, Forschung Hamburg)
Film3—-Schall und Infraschall  

(2-minütiger Film, Forschung
USA )

Film4—-Schall-Messungen der

“Landesuntersuchungsanstalt Baden-Württemberg” (2 minütiger Film)

Für die direkt betroffenen Anwohner kann Schall und Infraschall  ein Problem werden. Vor allem die tieffrequenten, nicht hörbaren Druckwellen (Infraschall). Die Abstände zu Wohngebäuden sind zu gering. In Baden-Württemberg nur 700 m . Im Nachbarschaftsverband Heidelberg-Mannheim 1000m.
In Nordrhein-Westfalen 1500m, in Rheinland-Pfalz 1100m, im Nachbarschaftsverband MA-HD sind es 1000m, In Bayern 2000 m oder 10 x die Höhe Abstand. In anderen Ländern 2-3 km.
Wir fordern 10 x die Höhe Abstand zu Windrädern
Zum Schutz der Menschen und der Gesundheit sind im Ausland Mindestabstände definiert:
Kanada: 4,0 km / Frankreich: 2,5 km / Österreich: 2,0 km
England: 3,0 km / USA: 2,5 km / Schottland: 2,0 km
Neuseeland: 3,0 km / Australien: 2,0 km / Irland: 10*H

Für Vögel, Fledermäuse und Insekten stellen die Windräder vor allem in der Nähe von Naturschutzgebieten eine Gefahr dar. Auch hier sind die Sicherheitsabstände ebenfalls zu gering.

Durch einen übereilten und gleichzeitigen Ausstieg aus Kohle und Atomkraft ist die Versorgungssicherheit in Deutschland und der EU gefährdet.  Zehntausende von Arbeitsplätzen ebenso.

Die Themen um Klimawandel und eventuelle Schlussfolgerungen werden unter politischem Druck, unter Ängsten und unter dem Druck einer Lobby erörtert, die weltweit um ein Jahrhundertgeschäft kämpft.

Unter dem Eindruck einer hochemotional geführten Diskussion hat sich in Mannheim eine Bürgerinitiative gegründet mit dem Name „Energiewende mit Vernunft“ . Unser Ziel ist die Versachlichung der Debatte und die Versorgung der Bevölkerung mit Informationen, die vielleicht nicht jeden Tag in der Zeitung zu finden sin

Kontakt: Andreas Kostarellos, Mannheim, Tel. 0157 3441 3691 ,
Nehmen Sie an unserer Mailingliste teil.  Sie bekommen von uns in Abständen Informationen. Sie können die Teilnahme jederzeit
abbestellen. email: mannheim-windkraft@t-online.de

Stichwort genügt: Mailingliste

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