Info-Veranstaltung Friesenheimer Insel

Am Samstag, 17.7.2021 fand in der Gaststätte “Insel” eine Informationsveranstaltung statt.  Sie richtete sich gegen den Bau von 250 Meter Windrädern neben dem Naherholungsgebiet “Kleingärtner Verein Friesenheimer Insel e.V.”

Die Kleingartenanlage ist eine der ältesten und größten Anlagen in Mannheim. mit fast 600 Kleingärten und über 1000 Betroffenen. Sie stammt noch aus einer Bewegung, die den Industriearbeitern und Angestellten der großen Industriebetriebe die Möglichkeit bot, sich von dem harten Alltag zurückzuziehen. Erholungsräume und grüne Lunge zugleich. Gerade in dieser Anlage wird den Menschen ein sehr großer Erholungswert geboten, weil die einzelnen Gärten und Gartenhäuser größer sind, als in den neuen Kleingartenanlagen mit ihren kleinen Häuschen und Parzellen.

Die Außenanlage der Gaststätte, war trotz coronabedingter Zurückhaltung mit 80 Gästen voll belegt. Eingeladen hatte die Bürgerinitiative “Energiewende mit Vernunft”. Letztlich gaben fast alle ihren Unmut gegen diese Pläne zum Ausdruck und unterschrieben unsere Petition die demnächst im Landtag Baden Württemberg im Petitionsausschuß vorgebracht wird.
Wir haben beschlossen, einen regelmäßigen Stammtisch in der Gaststätte “Insel” abzuhalten, um unser weiteres Vorgehen zu beraten. Ich schlage den Freitag, den 31.7.2021, um 17.00 Uhr vor.

Ich habe eine Petition im Landtag Baden-Württemberg gestartet. Sie soll den Landtag davon überzeugen, die Messungen zum Infraschall (dem nicht hörbaren Schall, oder Druckwellen mit über 300m Länge) neu zu bewerten.

Die Messungen der „LUBW“, der “Landes-Untersuchungsanstalt Baden-Württemberg” führten zur Abstandsregel von 700 m. In diesem 2-minütigen Film zeigen wir die unsachgemässe Messmethode der “LUBW”:

https://mannheim-windkraft.de/messungen-der-lubw/

Infraschall

Just zu dem Zeitpunkt, zu dem die Windkraft-Vertreter ansetzen, die Abstände von Windrädern zur Wohnbebauung bundesweit verkürzen zu lassen, kam die Warnung, man hätte sich 2005 leider zugunsten der betroffenen Anwohner verrechnet. Anders ausgedrückt, man muss nun den Windkraft-Projektierern entgegen kommen.

Das wummern der Windräder wird begleitet von starken Druckwellen, wenn die Flügel am Mast vorbeiziehen und die Luft stark zusammenpressen. Diese Druckwellen sind bis zu 300 Metern lang. Sie sind teils hörbar. Die Frequenzen zwischen 1 und 20 Hertz sind für das menschliche Ohr nicht hörbar, werden aber vom Körper und den Organen wahrgenommen. Dies wurde 2017 international anerkannt.

Die Bundesanstalt für Geologie und Rohstoffe (BGR) hat über mehrere Jahre bis 2005 die Infraschall-Emissionen eines relativ kleinen Windrads (Vestas V47, 0.7 MW) gemessen, um Mindestabstände von Windenergieanlagen zu Erdbeben-Messstationen festzulegen. Es ist selbstverständlich richtig einen solchen Fehler anzuprangern. Aber warum beendet man diese Diskussion nicht einfach durch konkrete und seriöse Messungen.

Nun warnen langjährige Forscher gerade jetzt vor höheren Gesundheitsgefahren: „Offenbar ist Windkraft schon bei niedrigerem Schalldruck gefährlicher als bisher angenommen“, sagte Christian-Friedrich Vahl, langjähriger Direktor der Klinik für Herz-, Thorax- und Gefäßchirurgie an der Universität Mainz. “Nach der BGR-Korrektur werden die Beschwerden der Betroffenen nicht mehr im Bereich von größer 90 Dezibel geäußert, sondern bereits im Bereich zwischen 60 und 70 Dezibel.“
Weil Windkraftanlagen heute zudem sehr viel größer sind als im Untersuchungszeitraum 2004, sei es umso dringlicher, die gesundheitlichen Auswirkungen von Infraschall eingehend zu untersuchen. Die modernen, größeren Anlagen „emittieren einen erheblich höheren Schalldruck, außerdem verschiebt sich die Emission zu niedrigeren Frequenzen, die sehr wahrscheinlich ein höheres Gesundheitsrisiko bewirken. Die Korrektur der BGR ändert nicht die grundsätzlichen Stresswirkungen von Infraschall, die auf verschiedenen Ebenen des Organismus gefunden wurden“, so Professor Vahl. Einer der führenden Forscher im Bereich Infraschall.

https://mannheim-windkraft.de/herzforschung-mainz/

Das Bundesumweltministerium hatte 2020 eine neue Studie zum Schallschutz veröffentlicht, leider waren die Frequenzen von 1-20 wieder nicht ausreichend behandelt. Die Lobby der Windkraft hat im Ministerium großen Einfluß.

Deshalb bitte ich auch alle Parteien, im Landtag meine Petition zu unterstützen, ungeachtet des Ergebnisses. Es könnte ja auch zu unserem Nachteil sein. Auch Grüne Politiker bemühen sich schließlich um Akzeptanz der Windkraft. Dann müßte es auch in ihrem Interesse sein diese Frage seriös und transparent zu klären.

https://mannheim-windkraft.de/online-petition/

Hörbarer Schall

Es ist allein schon eine große seelische Belastung, von einem Gartenstuhl in diese riesigen Industrieanlagen hochzublicken.

Sie erreichen mittlerweile eine Höhe von 250 Metern, wesentlich höher als der Mannheimer Fernsehturm mit 217 Metern. 8 Stück sollen auf der Friesenheimer Insel gebaut werden, mit einem Rotordurchmesser von 160 Metern.

Ja sie machen auch noch lästige Geräusche. Auf Grund der industriellen Vorbelastung und weil die Anlage kein Wohngebiet darstellt, wird der zumutbare hörbare Schall von 40 Dezibel in Wohngebieten auf 55 Dezibel erhöht werden, nach dem Motto, die sind es ja gewöhnt, da kann man ihnen noch mehr zumuten. Eigentlich müßte man die Vorbelastung berücksichtigen und umgekehrt die zusätzliche Lärmquelle einschränken.

Sehr Irritierend ist auch der Schattenschlag, der einen Wohnraum, oder auch einen ganzen Garten, in Sekunden abwechselnd in Licht und in Schatten wandelt. In diesem Fall wäre gerade am Nachmittag die wechselvolle Zeit.

Hirnforschung

Auch die Hirnforschung in Hamburg-Eppendorf weist in ihren Forschungen darauf hin, dass nachts gerade das Zentrum des Gehirns negativ beeinflußt wird, welches für den Stressabbau verantwortlich ist. Dies fällt zusammen, mit den Berichten von Betroffenen, die über Schlafstörungen leiden. Tagsüber klagen Betroffene über Müdigkeit, Ängsten, Ohrbrummen, Konzentrationsprobleme, Bluthochdruck….

https://mannheim-windkraft.de/hirnforschung-hamburg/

Artenschutz

Die Windräder sind auch eine Gefahr für bedrohte Tierarten. Die Rheinebene soll mit zigtausenden Windrädern zugebaut werden. Es wird kaum noch Durchzugsgebiete für Zugvögel geben.

Hier auf der Friesenheimer insel ist eine sehr seltene Mövensorte, die Lachmöwe, zu Hause. Ebenso Kautze, Störche….

Markus Schrade (NABU, Botanische Arbeitsgemeinschaft Südwest), meinte:

“Auf der Insel gibt es die bedeutendste Population in der Region der stark gefährdeten Wechselkröte. In der Vergangenheit sind mehrere Projekte zum Schutz dieser Art gelaufen. (Oft unter Mitwirkung des NABU). Die permanenten Schallwellen hätten nicht vorhersehbare Auswirkungen. Meiner persönlichen Einschätzung nach würden die Schallwellen über kurz oder lang das Wander- und Balzverhalten erheblich beeinflussen und letztlich zum Rückgang der Art führen.”

Die Bundesregierung und die Grüne Partei versucht den Artenschutz so zu durchlöchern, dass man praktisch überall ein Windrad hinstellen kann. Der einzelne Vogel soll nicht mehr geschützt sein sondern nur die ganze Population. Erst wenn man dies nachweisen könnte, könne man auch ein Windrad verhindern. Gott sei Dank hat der europäische Gerichtshof diesen kriminellen Machenschaften eine Absage erteilt. Aber in Deutschland probieren sie es weiter.

Der Streit um die Windkraft wird erbittert geführt. Das Interview mit einem Gutachter, Herr Bernd, für Artenschutz legt Methoden und Hintergründe der vielfach umstrittenen Praxis offen.
Ende Januar dieses Jahres hat der hessische Verwaltungsgerichtshof den Runderlass zum grundsätzlichen Vorrang der Windenergie vor dem Artenschutz verworfen.

Der Journalist Jörg Rebmann interviewt einen Gutachter.

https://mannheim-windkraft.de/keine-windraeder-im-wald/

 

 

 

Insektenschlag

Während der Insektenflugsaison von April bis Oktober werden etwa acht Millionen Kubikkilometer Luft durch die 30 000 Windkraftanlagen wehen. Das ist das Zehnfache des deutschen Luftraums bis 2000 Meter Höhe. 5% der Insekten wird bei diesem Durchflug getötet, ca. 1200t.
Das Phänomen des sogenannten Insektenschlags kann die Leistung von Windkraftanlagen um bis zu 50 Prozent verringern – das ist in Theorie und Praxis intensiv untersucht. Bisher wurde allerdings nicht untersucht, welche Folgen der Insektenschlag an Windrotoren ür die Insektenpopulation und das Ökosystem haben könnte. Vor allem nicht wie es hinter den Flügeln aussieht. Neben den Insekten werden auch große Mengen von Fledermäusen hinter den Flügeln durch den starken Unterdruck getötet.

Der ärgerlichste Begleitumstand war jedoch, dass das „DLR“ sich nicht vor die Kameras traute, wegen des zu erwartenden Shitstorms, der sich über sie ergoß.  Wer etwas gegen Windräder sagt, der muß sich um seinen Job Gedanken machen.  Das Senkenberg-Museum sprang ein und verteidigte die Kollegen und deren Glaubwürdigkeit. Dies ist kein Erscheinungsbild einer Demokratie.
Die deutsche Umweltministerin Svenja Schulze, meinte tags darauf im Fernsehen, für so eine Untersuchung  gibt es kein Geld.

Dabei wäre noch viel mehr Forschung nötig.

 

 

Windkraftanlagen verändern das Klima

Windräder erreichen nun Höhen von 250 m, Da die Turbinen kinetische Energie ernten, reduzieren sie Windgeschwindigkeiten und erzeugen turbulente Nachläufe. Diese wiederum verändern den Austausch zwischen Wärme, Luftfeuchtigkeit und Bewegung zwischen der Erdoberfläche und der Unteren Atmosphäre. Seltsamerweise sind diese Effekte nicht auf die unmittelbare Umgebung der Turbinen beschränkt. Man kann sie noch in mehreren Dutzend Kilometern Entfernung von der Turbine feststellen. Da zunehmend Turbinen in der Landschaft aufgestellt werden, ist es wichtig, den Umwelteinfluss zu verstehen, den sie bewirken.

Windkraftanlagen verändern das Klima durch atmosphärische Durchmischung – indem sie die Wärme der unteren Atmosphäre umverteilen, was völlig unabhängig von den Mechanismen des Klimawandels erfolgt. Die natürlichen Unterschiede der atmosphärischen Vermischung zwischen Tag und Nacht machen sich hinsichtlich des Effekts der Turbinen auf das leeseitige Klima enorm bemerkbar.

Wenn die normalerweise wärmere und trockenere Luft nach unten gewirbelt und mit oberflächennaher Luft durchmischt wird, steigen die Temperaturen nahe der Bodenoberfläche. Auch im Ausland wurden Auswirkungen wie langsamere Windgeschwindigkeiten und erhöhten Turbulenzen der Turbinen-Nachläufe festgestellt, bei Deutschlands Nordsee-Offshore-Windparks bis 50 bis 75 km weit im Lee der Turbinen.

Für ganz Deutschland ist mit dem Ergebnis dieser Studie desgleichen ein klarer Zusammenhang zwischen der rückläufigen Windgeschwindigkeit und der massiv betriebenen Abschöpfung von Windenergie aus der Atmosphäre hergestellt. Mithin werden die Windparks zum Opfer einer atmosphärischen Windberuhigung, die sie selbst erzeugt haben.

 

Für Schleswig-Holstein kommt noch hinzu, dass der Wind laut IWR-Windertragsindex besonders stark an der Küste abgenommen hat, und zwar zwischen 2008 und 2017 um ca. 7%, im Landesinnern dagegen nur um ca. 5%, beides im Vergleich zum Jahrzehnt davor. Die stärkere Abnahme der Windgeschwindigkeit an der Küste verglichen mit dem Inland dürfte auf die windabschattenden Effekte der Nordseewindparks und der besonders zahlreichen Küstenwindparks zurückzuführen sein. Die Argumentation der Politiker und der Windbranche, dass sich die Windparks zwar gegenseitig den Wind streitig machen (je dichter installiert, desto mehr), darüber hinaus aber keine regionalen und überregionalen meteorologischen Auswirkungen hätten, wird hiermit abermals obsolet.

Frau Svenja Schulze würde jetzt sagen: Für so etwas gibt es kein Geld.

Mithin wirken 10 000de Windräder auch auf eine Abschwächung der transatlantischen Tiefausläufer, die den Wetterverlauf von Norddeutschland beeinflussen. Die amerikanische Windindustrie erforscht gerade die Möglichkeit mit Hilfe von Windrädern, Wirbelstürme abzuschwächen. Diese Auswirkungen müssen vor einem weiteren Ausbau geklärt werden.

https://paz.de/artikel/wenn-klimaschutz-zum-klimakiller-wird-a282.html

Windkraft dahin wo Wind ist

Süddeutschland ist eine der windschwachsten Gebiete Europas. Selbst die höchsten Subventionen reichen nicht aus, um solche Windparks in die Pleite zu führen. Mittlerweile unerkannt, durch die Abschaffung auch minimaler Transparenz ist dies lange nicht einsehbar. Geführt durch entsprechende Politikern, die sowohl in den kommunalen Energiekonzernen und in den Parlamenten von Kreisen und Kommunen sitzen, werden die Verluste hingenommen und fließen bis zur Pleite unerkannt in den Strompreis hinein. In der Nähe von Mannheim liegt Hüttenfeld (bei Lampertheim). Die Wirtschaftlichkeitsberechnungen des ZAKB für den Betrieb einer Windkraftanlage basierten auf einer Windstärke über dem Deponiegelände von 5,5 Metern pro Sekunde. Tatsächlich wurden im Jahresmittel 2014 aber nur 4,71 Meter gemessen.

Aus dem Jahresüberschuss von 70000 wird dadurch ein Defizit vonüber 98000 Euro.

Ein anderes  SWR-Film aus Rheinland-Pfalz zeigt dies überdeutlich:

https://mannheim-windkraft.de/windkraft-dahin-wo-wind-ist/

Landschaftsschutz

Man sieht, es müßten erst noch viele Fragen geklärt werden, bevor Hunderttausende von Windrädern, Deutschland mit seinen unvergleichlich schönen Landschaften, optisch verwüsten. Denn in Zukunft soll der ländliche Raum der Hauptenergielieferant für die Städte werden. Denn dort werden die Kraftwerke stillgelegt. Die Windkraft soll dies zu 70 % ersetzen. Die Zerstörung unserer Naturlandschaften, unserer Wälder und Landschaftsschutzgebiete in Süddeutschland (zu denen auch die Friesenheimer Insel gehört), ist ein unglaublich empörender Vorgang.

Wir beteiligen uns an städtischen Ausschüssen

Hierzu werden wir anlässlich des Wuppertaler Klimagutachtens, welches Mannheim als typische Großstadt bis 2050 in die Klimaneutralität führen möchte, der Presse und der Öffentlichkeit in Kürze eine Stellungnahme vorstellen. Unsere Bürgerinitiative arbeitet mit Wissenschaftlern unterschiedlicher Sparten zusammen. Unser wissenschaftlicher Beirat, zusammen mit unserer Bürgerinitiative, wird in wenigen Wochen ausführen, ob dieses Vorhaben von Erfolg gekrönt sein kann. Wir beteiligen uns an den dafür vorgesehenen Ausschüßen. Wir möchten sowohl im Energieausschuß, als auch im Lenkungskreis mitwirken, was uns erst einmal verwehrt wurde.

Klimadiskussion

Bis dahin bitten wir die Presse und die Politik, angesichts der schlimmen Überschwemmungen in Deutschland und der furchtbaren Opfer, auf klimapolitische Übertreibungen zu verzichten. So manche Übertreibung mündet nämlich darin, uns zu Verweigerern zu brandmarken, die eine schlimme Verantwortung auf sich laden, weil sie sich gegen den Ausbau der Windkraft stellen. Und somit die Lösung für die Klimaveränderungen boykottieren. Um diese Vorstellung schon jetzt ein wenig zu korrigieren, zeigen wir Ihnen hier, wie sich beim Mannheimer Morgen kontrovers diskutiert wird.

Ich beginne mit einem Zitat aus dem „MM“vom 7.7.2021 mit der Überschrift: “Werden Unwetter extremer“:

Frage MM: Gibt es solche extremen Wetterlage wegen des Klimawandels jetzt häufiger?

Herr Lähne (Wetterexperte): „Wenn ich die Modelle betrachte, so nehmen solche extremen tendenziell zwar zu- es gibt aber keinen eindeutigen Trend, dass es sich statistisch gesichert um eine Zunahme handelt.

Wenn man die gesamte Metropolregion Rhein-Neckar als Raum betrachtet, gibt es jedes Jahr mehrere Orte, wo 50 Liter pro Stunde herunterkommen. Dass es wie in Bad Dürkheim innerhalb von 4 Tagen zweimal so heftig regnet, ist fast wie 6er im Lotto.“

Ab dem 16.7. haben sich im Mannheimer Morgen die Klimaalarmisten durchgesetzt. Da heißt es in einem Kommentar von Madeleine Bierlein „Klimawandel ist längst da“. „Die Bilder und Nachrichten sind katastrophal…-und entsprechen den Voraussagen der Klimaforschung.“ „Wer diese Zusammenhänge leugnet, stellt sich offen gegen die Wissenschaft“ (Und wer sich gegen unqualifizierte Windradstandorte stellt ist ein Verbrecher an der Menscheit?)

Hat nicht gerade 1 Woche zuvor der Wetterexperte (Herr Lähne) dem Mannheimer Morgen erklärt:

es gibt aber keinen eindeutigen Trend, dass es sich statistisch gesichert um eine Zunahme handelt. Beide Artikel des Mannheimer Morgen befindet sich im Anhang.

Der deutsche Wetterdienst: In Deutschland gäbe es bislang keinen Trend zu mehr Tagen mit Starkniederschlag.

“Unabhängig davon, wie klar das Hochwasser der vergangenen Tage dem erwiesenermaßen menschengemachten Klimawandel zuzurechnen ist: Das zentrale Problem besteht darin, dass das so relevante Thema der Anpassung viel zu lange politisch instrumentalisiert wurde.
Was dennoch verstörend wirkt, ist (die Aussage der Kanzlerin) “Wir werden müssen”. Denn wir hätten uns längst viel besser anpassen müssen. Damit ist die Politik genauso gemeint wie Behörden, Unternehmen und Medien. Aber eben auch jeder Einzelne von uns.

Es gibt noch einen weiteren bemerkenswerten Satz der Kanzlerin. Er stammt aus den Anfängen der Pandemie im März 2020: “Es ist ernst. Nehmen Sie es auch ernst.”

Wie schon bei Corona fühlen wir uns jetzt von dieser Katastrophe überrascht. Dabei beschäftigen sich etwa die Umweltbehörden in Deutschland schon lange mit der sogenannten Mitigation und Adaption. Gemeint sind damit Strategien, um den Klimawandel abzumildern und sich zugleich so gut es geht an die Folgen anzupassen.

In der britischen Zeitung “The Times” erhebt die Professorin für Hydrologie an der Universität Reading, Hannah Cloke, bereits schwere Vorwürfe gegen die deutsche Bundesregierung und deren Katastrophenschutz-Management. Sie hat das Hochwasser-Warnsystems “Efas” mitentwickelt und sagte, schon am 10. Juli seien “Warnungen an die deutsche und die belgische Regierung” gesandt worden. Da die Leute dennoch nicht evakuiert worden seien oder keine Warnungen erhalten hätten, müsse man von einem “monumentalen Systemausfall” sprechen.”

Von Bastian Brauns, T-online-Nachrichten. 19.07.2021,

“Ob aus Starkregen eine Katastrophe wird, hängt ohnehin nicht allein vom Klimawandel ab, andere Faktoren haben einen weitaus größeren Einfluss. Vor allem Bodenversiegelungen und Flußbegradigungen.

Während andere Länder Vorkehrungen treffen, kommt in Deutschland jedes Unwetter überraschend. Jahrhundert alte Abwassersysteme, gebaut für dünn besiedelte Ortschaften, scheitern daran, Regenmengen abzuführen. Vermutlich ein Grund dafür, warum hierzulande stets auf die globale Erwärmung verwiesen wird.”(Die Welt)

 Ich danke für Ihre Geduld

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